Friday, November 25, 2011

Venedig!

Als ich Italienisch Ausdrücke übte, guckte ich durch meinen Fenster am Flugzeug.  Es war die Alpen!  Dann fühlte sich alles wirklich.  Ich war wahrhaftig auf den Weg nach Venedig!  Ich könnte nicht warten meine Freunden Elliott und Dylan zu sehen!  Nach dem Anflug kaufte ich ein „Rolling Venice“ Karte und drei-Tagen Jugendpass für die öffentlichen Verkehrsmittel.  Ich war total vorbereitet parla inglese? der Hellovenezia Angestellte zu fragen, aber dann hörte ihm mit den Kunden vor mir Englisch sprechen.  Na ja.  Als ich auf Venipedia las, fahrte ich mit Bus #5 nach Piazzale Roma.  Da traf ich mich mit Elliott und nach einer Weile fanden wir auch Dylan!  Wir hatten alle riesiger Hunger; deswegen kriegten wir Abendessen.  Irgendwie waren die Preise nicht so klar.  Die drei Bieren und Vorspeisen waren allein 75 Euro!  Wilkommen nach Venedig, wo alles sehr überteuert ist!  Na ja, das Essen schmeckte gut und ich war so froh nochmals mit Elliott und Dylan zu sein.  Ich sah Dylan sehr oft während der Middlebury Sommerschule, aber wegen des Spracheids könnten wir nicht miteinander sprechen und Dezember war das letzte Mal Elliott und ich zusammen waren.  Die Reste der Nacht bummelten wir in der Stadt.  Ich empfahl, dass wir nach dem Markusplatz gehen.  Auf dem Internet las ich, dass er sehr schön bei Nacht, ohne Touristen ist.  In der Tat war der Markusplatz sehr schön.  Wir freuten uns darauf, der Platz am Samstag auch in dem Tageslicht zu sehen!

„Elliott?“  Keine Antwort.  Dylan und ich waren in unserem Zimmer in Residenza Santa Croce, in dem wir die Haupteinfahrt des Wohnheims nicht sehen könnten.  Nach zwanzig Minuten und vier Elliott-Anrufe durch den Fenster, liefen wir einfach zur Haupteinfaht.  Es war perfektes Timing, weil sofort sahen wir Elliott spazierend entgegen uns.  Für Frühstück aßen wir in einem Cafe, der viel billiger als letzte Nacht war.  Als wir unsere Nutella Crêpes und Kaffees fertig machten, fingen wir Venedig in dem Tageslicht anzuschauen.  Über diese Wochenende, glaube ich schon, dass ich die meisten von Venedig sah.  Zu meiner Überraschung besteht eine „Occupy Venice“ Bewegung.  Anscheinend ist sie nicht super groß.  Elliott sagte, dass eines Tages es zwei Zelte gab und während der Wochenende sahen wir nichts mehr als Schilder.  Wir besuchten die Rialtobrücke.  Sie ist eine Brücke, die viele teuere Läden hat.  Man vergißt eigentlich, dass man auf einer Brücke ist wenn nicht das Canal Granda sieht.  Dann kehrten wir nach Markusplatz zurück.  Da besuchten wir den Markusdom, bestimmt wert ein Besuch wegen der allumfassenden Mosaiken aus Gold.  Auf dem Platz hatte ich eine tolle Fotogelegenheit, als Dylan ein Stück Brot von einer Frau bekam und plötzlich viele neue Vogel-Freunden hat!  Hinterher sahen ein staunenswertes Bild in einer Kirche, und zwar ein Mosaik von zahllosen kleinen Sphären.  Ich werde es nie vergessen!  Nach Mittagessen für unterwegs (Vorray Calzone per favore!) besuchten wir die Kirche Santa Maria della Salute, die am Ende der Pest gebaut wurde.  Sie war hervorragend, aber natürlich keine WCs da.  Zum Glück hat Elliott eine gute Stratigie für WCs.  Einfach etwas billig in einem Cafe kaufe und dann benutz auch das WC da.  Ich muss sagen, dass Fanta besser in Italien schmeckt.  Das Ziel des Tages für Dylan war eine venezianisch Maske zu kaufen.  Wir besuchten eigentlich das Maske-Laden, das Masken für den Film Eyes Wide Shut liefert, aber er kaufte eine Mask letztendlich irgendwo anders.  Danach hatte ich die Gelegenheit Gelato zu probieren.  Ich hatte eine Kugel Pistazie, Banane und Venezia-etwas (es schmeckte gut!).  Wir genossen unsere Genüsse auf San Margeherita Platz.  Nächste besuchten die Kirche San Pantalon.  Da drinnen ist eine unglaublich größe Deckengemälde, einfach toll!  In der Nähe von San Pantalon besuchten wir auch eine interessante Videospiel Ausstellung, die Videospiele als problematisch darstellt.  Nach dem Abendessen sagten Elliott und ich „Auf Wiedersehen“ Dylan.  Eine lustige Geschichte mehr: wir bestellten schon mehr Gelato nach dem Abendessen.  Dann sah Dylan ein Gumbo Gelato in dem gleichen Cafe, wo wir frühstückten.  Deswegen kann man einem Foto von Dylan auf Facebook sehen mit zwei Gelatos und seine Maske in einer Tasche.  Natürlich hatte er eine sehr gute Zeit in Venedig.     
                                           
Am Sonntag erkundeten Elliott und ich zuerst Giudecca, eine südliche Insel von Venedig.  Er wohnt da bis Dezember mit seinen WPI Kommilitonen, um das Projekt venicenoise.org zu machen.  Am Giudecca gibt es ein schöner Parkplatz, der gefällt Elliott, weil es Gras gibt.  Tatsächlich kann man kaum Gras in Venedig finden, so ich kann das verstehen.  Dann besuchten wir San Giorgio Maggiore, eine andere Insel.  Wir planten später zurückzukehren, weil es die berühmte Ausstellung „Ascension“ gab, aber führt nur im Nachmittag aus.  Für Mittagessen aßen wir beide Pizza und dann lauften wir nach Accademia Brücke.  Da der Anblick so schön war, bleibten wir da eine Weile und unterhielten über verschiedene Themen.  Ich war begeistert ein Feuerboot zu sehen!  Man braucht auch Feuerwehrmänner in Venedig, oder?  Interessanterweise waren die grösen Türen von der Kirche Santa Maria della Salute öffnen.  Als Ergebnis besuchten wir diese Kirche nochmals.  Dann brachte Elliott ich zu der Spitze der Insel und da steht eine Statue von einem nackten Jung mit einem Frosch in seinem Hand.  Interessant.  Nächste kehrte Elliott und ich zurück nach San Giorgio Maggiore.  „Ascension“ dauerte ungefähr eine Stunde zu aufwärmen, aber als es fertig ist, sieht man einen riesigen Zyklon von Rauch.  Erstaunlich!  Zurzeit entschieden Elliott und ich durch den „Fischschwanz“ von Venedig, ein Wohnbereich, zu bummeln.  Es war eine gute Pause von dem hektischen Treiben in der Stadt und interessant zu sehen, wo die Venezianer eigentlich wohnen.  Vor dem Abendessen sahen Elliott und ich nach einem Kunstwerk mit Sphären, dieses Mal draussen.  Es erweist sich als, dass der Name des Künstlers Oksana Mas ist.  Ich bin neugierig, was für andere Kunst er schaffte.  Leider war es fast Zeit für mich zu gehen, aber Elliott und ich hatten noch Zeit Cannoli zu haben.  Mmmm, ich liebe Cannoli!  Beim Piazzale Roma umarmten Elliott und ich uns, dann stieg ich Bus #5 ein.  Das Wochenende war vorbei, aber mein Reisen in Europa noch nicht.  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!                 

Friday, November 18, 2011

Fußball, Kunst und Tai Chi


Letztem Samstag spielte ich zum ersten Mal seit ich in Deutschland bin Fußball!  Wenn man sogar ein bisschen über Deutschland weißt, dann weißt man wie beliebt dieser Sport hier ist.  In Amerika träumen viele Jungen (inklusive ich) entweder professionelle Football, Basketball, oder Baseball zu spielen.  In Deutschland ist es sicher zu behaupten, dass die meisten Jungen nur professionelle Fußball zu speilen träumen und dann später, junge Fußballspieler wie Roger Federer (Ja, ich weiß, Schweizer, aber lass mich weitermachen) erkennen eines Tages: „Hey, weißt du?  Ich soll Tennis versuchen.“  Auf jeden Fall hatte ich eine sehr gute Zeit.  Ian und ich könnte entweder einen Bus benutzen oder Moped, um das Spiel in Wiesbaden zu erreichen.  Natürlich wählten wir das Moped!  Wir waren ein bisschen spät, aber es war kein Problem.  Ian trat das deutsche Mannschaft ein und ich das amerikanische.  Als man draufkommen könnte, gewannen die Deutschen 7-1.  Na ja, du solltest sehen, wie froh nach unserem einzigen Tor alle die Amerikaner waren.  Einer meinen Mitspielern schoss ein schönes Tor von ungefähr zehn Metern links von der linken Post, oben rechts des Netzes, geil.  Trotz vielen Beinschmerzes am Sonntag bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung zu spielen.          

Doch am Sonntag hatte ich nichts so viel zu tun.  Deswegen entschied ich einen Gutschein für kostenlosen Eintritt im Landesmuseum Mainz zu benutzen.  Noch einmal, eine gute Entscheidung.  Das Museum hatte ein super Angebot von verschiedenen Kunstwerken.  Es gab Statuen von den Mittelalter, Renaissance Bilder und auch moderne Kunst (z.B. ein Picasso Bild).  Mein Lieblingsbild war eine Darstellung von dem Mainzer Dom in dem 19. Jahrhundert.  Man sieht alte Gebäude wie der Dom, aber es ist schwer wirklich das Alter zu begreifen.  Ein tausend Jahre in der Vergangenheit bauten Menschen ohne moderne Technologie dieses Meisterwerk.  Ich kann mich nur vorstellen, wie gefährlich es war und wie viele Menschen wurden während der Konstruktion verletzt oder getötet.  Doch ist er sehr inspirativ heute, denke ich.  Wie groß kann dein Problem eigentlich sein?  Du musst nicht im Jahr 1000 einen emporragenden Dom bauen!  Erstaunlich!  Außerdem hatte ich die Chance durch eine zwei hundert Jahre alt Bibel zu blättern.  Man musste nur Handschuhe tragen.  Das ist etwas das nicht jeder Tag passiert. 

Ich denke, dass meine Mutti und Professor Russi das Folgende gefallen werden.  Ich belege jetzt einen Tai Chi Kurs, der jeder Mittwoch für eineinhalb Stunden trifft.  Es ist unglaublich wie friedlich es ist.  Der Lehrer sagte am ersten Tag, dass in Tai Chi man Bewegung in Ruhe macht.  Dann kann man versuchen Ruhe in Bewegung zu haben.  Das ist sehr tief, aber gerade erkenne ich einen positiven Einfluss.  Wenn ich mich überwältigt mit Hausaufgaben fühle (in besonders ist es schwer neue Konzepte in Biologie auf Deutsch zu lernen), mache ich ein paar Tai Chi Bewegungen, schließe ich meine Augen, sie öffnen, dann bin ich wieder zurück am Schreibtisch, aber jetzt mit Ruhe.  Nach dem ersten Tai Chi Treffen, fühlte ich mich am ruhigsten seit ich in Deutschland bin.  Das war wirklich ein gutes Gefühl.        

Mit meiner neuentdeckten Ruhe, fliege ich dieses Wochenende nach Venedig!  Da sehe ich Elliott von High School und Dylan von Middlebury!  Danke fürs Lesen und bleiben sie bitte dran!

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150347471682800.363551.782282799&type=1&l=a68fb0e775


Friday, November 11, 2011

Kurse und Sonstiges


Da ich jetzt meine Kurse offiziell wählte, dachte ich, dass ich zuerst ein bisschen darüber sprechen könnte.  Ich fand der perfekte Biologiekurs für mich, und zwar Strukturen und Funktionen: Evolution und Diversität der Pflanzen.  Der Kurs hat zwei Teile: eine Vorlesung, die einmal pro Woche für zwei Stunden trifft und ein Praktikum, das einmal pro Woche für vier Stunden trifft.  Mit sechs Stunden pro Woche plus Hausaufgaben ist es eigentlich nicht so anders von einem Middlebury Biologiekurs und das gefällt mir.  Ehrlich ist die Vorlesung langweilig.  Der Professor präsentiert die Taxonomie von einer Gruppe von Pflanzen und die meisten von 250 Studenten unterhalten miteinander.  Hin und zu sagt der Professor: „Könnten Sie vielleicht ein bisschen ruhiger sein?“  Doch ist das Praktikum sehr gut, finde ich.  Es ist auch groß mit 50 Studenten, aber ein TA besteht für jede 12 Studenten.  Meine TA ist super freundlich und immer bereit mir extra Hilfe zu geben, weil ich nicht immer alles völlig verstand.  Sogar sagte sie, dass vielleicht ich das tägliche Quiz auf Englisch machen könnte, aber ich antwortete, dass das nicht nötig war.  Ich verstehe immer die Frage, manchmal fehlt mir einfach die Antwort.  Na ja, ich muss die blöden lateinischen Namen von den Pflanzen lernen.  Auch macht die Benutzung des Mikroskops echt Spaß.  Mein Lieblingsorganismus von dieser Woche war Gonium, eine Alge, die bewegt sich!  Ich erwartete kaum Bewegung unter einem Mikroskop in einem Botanikkurs zu sehen!  Dann sind Gonium völlig unsichtbar ohne Mikroskop.  Sagte ich, dass ich DNA: The Secret of Life von James Watson (aus dem Unibibliothek!) in meiner Freizeit lese?  Was kann ich sagen, das Leben ist so cool!

Außerdem belege ich den Proseminar Intellektuelle in der BRD und die Middlebury Kulturportfolio.  Meine Proseminar Professorin war nicht da die letzte zwei Wochen; deswegen machten wir fast nichts.  Und das Kulturportfolio ist eine Kollektion von täglichen Einträgen, Projekten und Aufsätzen.  Zusammen erlauben sie Middlebury Studenten kulturell bewusster zu sein und so weit ist die Portfolio erfolgreich in diesem Sinn meiner Meinung nach.            

Letztem Samstag lud Ian alle die Mainzer Middlebury Studenten zu Mittagessen ein.  Emily und ihre Freundin Claudia, Alec und ich fanden einander bei einem Spielplatz und dann gingen wir nach Ians Wohnung.  Ich hatte eine sehr gute Zeit.  Wir haben seine Frau und zwei Kinder kennengelernt, das Essen war ausgezeichnet und er ließ uns sein Moped fahren! 

Mein eigenes Essen wird immer besser und besser.  Jetzt koche ich regelmäßig vier verschiedene Abendessen: Nudeln mit Tomatensaucen, Spätzle mit Pesto, Reis mit Bohnen und Kartoffelpüree mit Bratwurst.  

Schließlich ist heute 11.11.11!  Leider war ich nicht für den Anfang von Saalfastnacht um 11:11 Uhr bei dem Fastnachtsbrunnen, aber ging ich nach meiner Botanik Vorlesung da.  Es war interessant, viele Kostüme, Musikern, Schwellköpfe: eine Vorschau von Februar bin ich sicher.  Morgen spiele ich in einem Freundschaftsspiel mit Ian.  Ich freue mich darauf!  Fußball an einem Samstagmorgen?  DEUTSCHE SCHULE!  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!    

Friday, November 4, 2011

Weimar und Buchenwald


Alles fing letztem Freitag beim Mainzer Hauptbahnhof an.  Um 15:15 Uhr vereinigten die Mainzer Middlebury Studenten, unsere Direktorin Heike, ihrer Partner Jürgen und die Tutoren, um die Bahn nach Weimar zu einsteigen!  Schließlich war es legal für mich die Intercity-Züge zu benutzen!  Die Reise dauerte ungefähr drei Stunden, aber es war sehr bequem.  Das Herbstlaub in der Landschaft erinnerte mich an Herbst in Middlebury.  Nach der Ankunft mussten wir nur fünf Minuten nach unserem Hotel in Weimar laufen!  Eine Stunde später, die Wiedervereinigung.  Ich war so froh Pete, Michael und Dan, meine Middlebury Kameraden von Berlin, zu sehen!  Auch bestanden viele Studentinnen aus Wellesley College und ich freute mich ihnen kennenzulernen.  Da wir alle riesigen Hunger hatten, gingen wir nach dem Restaurant Frauentor, bei welchem das Nationaltheater steht.  Es war schwer eine Stunde für das Essen zu warten, aber als es kam, war es super und Middlebury bezahlte die Rechnung!  (Eigentlich entstand das Geld höchstwahrscheinlich von unserem Schulgeld, aber na ja, es fühlte sich als ob es kostenlos war.)  Am bisherigen Abend war ich wach bis 3 Uhr oder so wegen der SÖF (SemesterOffnungFete) in Mainz, so natürlich war ich bereit nach dem Abendessen in der Kneipe zu gehen.  Alec, Emily, Michael, Pete und ich stießen auf Studentenclub Schützengasse und dar genossen wir das lokale Bier, Ehringsdorfer, und eine gute weitschweifige Unterhaltung.                

Dem nächsten Morgen war es sehr leicht für mich um 8 Uhr aufzuwachen, wissend das ein „essen so viel du willst“ Frühstück war hinunter!  Ich probierte alle die Käse und Fleisch und hatte noch Platz für Brot und Waffeln.  Es war ein besonderes Vergnügen nach täglichen Supermarktessen.  Studenten bei Middlebury, genieß das Essen bei den Mensas!  Die echte Welt ist nicht so freigebig.  Dann leitete Heike eine schöne Tour durch Weimar.  Sie ist eine wirklich schöne Stadt mit so viel Kultur und Geschichte.  Am Ende der Tour aßen die Kneipe Gruppe plus Ian zusammen in der Altweimarsche Bierstube zum Goethebrunnen.  Auf jeden Fall mein Lieblingsrestaurant in Weimar!  Ich aß eine Thüringerbratwurst mit Kartoffelpüree und Sauerkraut für weniger als fünf Euro!  Ehrlich schmeckte dieses Mittagessen besser als das sehr teureren kleine Portionen Abendessen beim Frauentor.  Danach gingen Pete, Michael, Alec und ich nach den historischen Friedhof, wohin wir die Grabstätte von den Familie Goethe sahen.  Nächste machten wir Pläne die Stadtkirche St. Peter und Paul zu besuchen und Eis zu essen.  Nach der Kirche aßen wir Eis und irgendwie quatschten für drei Stunden, aber es war gut mit Pete und Michael alles nachzuholen.  Für Abendessen trafen wir Ian bei Gasthaus Bratwurstglück’l, wohin das Essen auch ziemlich gut und günstig war.  Das Problem war, dass die Bezahlung unserer Rechnungen zwanzig Minuten dauerten.  Als Ergebnis mussten wir von hauptsächlich dem Hotel nach dem Nationaltheater rennen.  Zum Glück kamen wir pünktlich für Die Zauberflöte.  Wow, die Oper war erstaunlich!  Heike reservierte die zweite Reihe für uns und es war eigentlich mir ein bisschen peinlich, dass ich schwitzte und keine gute Kleidung dabei hatte.  Wenn du ein berufsständisches Orchester, Chor und Theater kombiniert, hast du dann eine Oper, aber sie ist etwas, dass du wirklich in Person erfahren musst.  Vor der Schlafzeit quatschten wir ein bisschen mehr in dem Hotel, dieses Mal mit den Resten den Berliner Studenten und das war bestimmt eine gute Endung des Tages.                    

Am Sonntag besuchten wir Gedenkstätte Buchenwald.  Es war eine düstere, aber wichtige Erfahrung.  Am Anfang schauten wir einen kurzen Film über den Holocaust und das Konzentrationslager Buchenwald an.  Dann leitete Heike eine Tour durch die Gedenkstätte.  Zuerst sahen wir die Ruine von einem Zoo direkt neben den Zäunen des Lagers.  Es ist schwer für mich zu denken, dass die NSDAP Zootieren besser als Menschen behandelte.  Dann besuchten wir das Arrestbau.  In diesem Lagergefängnis wurden die Häftlinge von der NSDAP Soldaten gequält und ermordet.  Als wir den Hof eintraten, sahen wir über die Tür „JEDEM DAS SEINE“.  Dieser Ausdruck ist überhaupt sinnlos hier.  Ein Schicksal von Tod in einem Konzentrationslager?  Niemand, überhaupt niemand verdient das.  Innerhalb der Zäune sahen wir einen Betriebsraum, Krematorium und Leichenkeller in verschiedenen Gebäuden.  Es war total schrecklich.  Noch nicht verstehe ich wie Menschen von so einem Übel gegen andere Menschen geeignet waren.  Nach der Tour besuchte ich allein die Massengräber von dem Sowjet Speziallager 2.  Wenn du es glauben kannst, benutze die Sowjetunion von 1945-50 Buchenwald als ein Schweigelager.  Mehr als 7000 Häftlinge wurden dar gestorben und begraben in den Wälder.  Als Denkmal sind die Gräber jetzt mit metallenen Polen markiert.  Ich weinte. 

Zum Schluss die Hoffnung.  Ich fand das Denkmal in Buchenwald sehr einflussreich.  Es ist ein Metallblech auf dem Boden, nicht länger als fünf Füße und es hat die Namen von verschiedenen Nationalitäten und Rassen.  Man darf dieses Denkmal berühren und man findet, dass es warm ist.  Eigentlich ist es die Körpertemperatur von allen Menschen.  Die Idee ist einfach, aber mächtig.  Wir sind Menschen; wir sind gleich.                   

Es war schwer die Berliner Studenten Abschied zu nehmen.  Das Wochenende war nicht lang genug.  Doch bin ich sicher, dass ich die Berliner Studenten wieder sehen werde.  Als wir zurück nach Frankfurt kam, gab es Probleme mit der Bahn nach Mainz.  Die Lösung: Heike kriegte Taxis für uns.  Oh Middlebury, warum hast du so viel Geld?  Okay, ich bin fertig.  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!

PS: Alle meine Fotos sind jetzt auf Facebook:


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