Alles fing
letztem Freitag beim Mainzer Hauptbahnhof an.
Um 15:15 Uhr vereinigten die Mainzer Middlebury Studenten, unsere
Direktorin Heike, ihrer Partner Jürgen und die Tutoren, um die Bahn nach Weimar
zu einsteigen! Schließlich war es legal
für mich die Intercity-Züge zu benutzen!
Die Reise dauerte ungefähr drei Stunden, aber es war sehr bequem. Das Herbstlaub in der Landschaft erinnerte
mich an Herbst in Middlebury. Nach der
Ankunft mussten wir nur fünf Minuten nach unserem Hotel in Weimar laufen! Eine Stunde später, die
Wiedervereinigung. Ich war so froh Pete,
Michael und Dan, meine Middlebury Kameraden von Berlin, zu sehen! Auch bestanden viele Studentinnen aus Wellesley
College und ich freute mich ihnen kennenzulernen. Da wir alle riesigen Hunger hatten, gingen
wir nach dem Restaurant Frauentor, bei welchem das Nationaltheater steht. Es war schwer eine Stunde für das Essen zu
warten, aber als es kam, war es super und Middlebury bezahlte die Rechnung! (Eigentlich entstand das Geld höchstwahrscheinlich
von unserem Schulgeld, aber na ja, es fühlte sich als ob es kostenlos
war.) Am bisherigen Abend war ich wach
bis 3 Uhr oder so wegen der SÖF (SemesterOffnungFete) in Mainz, so natürlich
war ich bereit nach dem Abendessen in der Kneipe zu gehen. Alec, Emily, Michael, Pete und ich stießen
auf Studentenclub Schützengasse und dar genossen wir das lokale Bier,
Ehringsdorfer, und eine gute weitschweifige Unterhaltung.
Dem nächsten
Morgen war es sehr leicht für mich um 8 Uhr aufzuwachen, wissend das ein „essen
so viel du willst“ Frühstück war hinunter!
Ich probierte alle die Käse und Fleisch und hatte noch Platz für Brot
und Waffeln. Es war ein besonderes Vergnügen
nach täglichen Supermarktessen.
Studenten bei Middlebury, genieß das Essen bei den Mensas! Die echte Welt ist nicht so freigebig. Dann leitete Heike eine schöne Tour durch
Weimar. Sie ist eine wirklich schöne
Stadt mit so viel Kultur und Geschichte.
Am Ende der Tour aßen die Kneipe Gruppe plus Ian zusammen in der Altweimarsche
Bierstube zum Goethebrunnen. Auf jeden
Fall mein Lieblingsrestaurant in Weimar!
Ich aß eine Thüringerbratwurst mit Kartoffelpüree und Sauerkraut für
weniger als fünf Euro! Ehrlich schmeckte
dieses Mittagessen besser als das sehr teureren kleine Portionen Abendessen
beim Frauentor. Danach gingen Pete,
Michael, Alec und ich nach den historischen Friedhof, wohin wir die Grabstätte
von den Familie Goethe sahen. Nächste
machten wir Pläne die Stadtkirche St. Peter und Paul zu besuchen und Eis zu
essen. Nach der Kirche aßen wir Eis und
irgendwie quatschten für drei Stunden, aber es war gut mit Pete und Michael
alles nachzuholen. Für Abendessen trafen
wir Ian bei Gasthaus Bratwurstglück’l, wohin das Essen auch ziemlich gut und
günstig war. Das Problem war, dass die
Bezahlung unserer Rechnungen zwanzig Minuten dauerten. Als Ergebnis mussten wir von hauptsächlich
dem Hotel nach dem Nationaltheater rennen.
Zum Glück kamen wir pünktlich für Die Zauberflöte. Wow, die Oper war erstaunlich! Heike reservierte die zweite Reihe für uns
und es war eigentlich mir ein bisschen peinlich, dass ich schwitzte und keine
gute Kleidung dabei hatte. Wenn du ein
berufsständisches Orchester, Chor und Theater kombiniert, hast du dann eine
Oper, aber sie ist etwas, dass du wirklich in Person erfahren musst. Vor der Schlafzeit quatschten wir ein
bisschen mehr in dem Hotel, dieses Mal mit den Resten den Berliner Studenten
und das war bestimmt eine gute Endung des Tages.
Am Sonntag
besuchten wir Gedenkstätte Buchenwald.
Es war eine düstere, aber wichtige Erfahrung. Am Anfang schauten wir einen kurzen Film über
den Holocaust und das Konzentrationslager Buchenwald an. Dann leitete Heike eine Tour durch die
Gedenkstätte. Zuerst sahen wir die Ruine
von einem Zoo direkt neben den Zäunen des Lagers. Es ist schwer für mich zu denken, dass die
NSDAP Zootieren besser als Menschen behandelte.
Dann besuchten wir das Arrestbau.
In diesem Lagergefängnis wurden die Häftlinge von der NSDAP Soldaten
gequält und ermordet. Als wir den Hof
eintraten, sahen wir über die Tür „JEDEM DAS SEINE“. Dieser Ausdruck ist überhaupt sinnlos
hier. Ein Schicksal von Tod in einem
Konzentrationslager? Niemand, überhaupt
niemand verdient das. Innerhalb der
Zäune sahen wir einen Betriebsraum, Krematorium und Leichenkeller in
verschiedenen Gebäuden. Es war total
schrecklich. Noch nicht verstehe ich wie
Menschen von so einem Übel gegen andere Menschen geeignet waren. Nach der Tour besuchte ich allein die
Massengräber von dem Sowjet Speziallager 2.
Wenn du es glauben kannst, benutze die Sowjetunion von 1945-50
Buchenwald als ein Schweigelager. Mehr
als 7000 Häftlinge wurden dar gestorben und begraben in den Wälder. Als Denkmal sind die Gräber jetzt mit
metallenen Polen markiert. Ich
weinte.
Zum Schluss die
Hoffnung. Ich fand das Denkmal in
Buchenwald sehr einflussreich. Es ist
ein Metallblech auf dem Boden, nicht länger als fünf Füße und es hat die Namen
von verschiedenen Nationalitäten und Rassen.
Man darf dieses Denkmal berühren und man findet, dass es warm ist. Eigentlich ist es die Körpertemperatur von
allen Menschen. Die Idee ist einfach,
aber mächtig. Wir sind Menschen; wir
sind gleich.
Es war schwer die
Berliner Studenten Abschied zu nehmen.
Das Wochenende war nicht lang genug.
Doch bin ich sicher, dass ich die Berliner Studenten wieder sehen
werde. Als wir zurück nach Frankfurt
kam, gab es Probleme mit der Bahn nach Mainz.
Die Lösung: Heike kriegte Taxis für uns.
Oh Middlebury, warum hast du so viel Geld? Okay, ich bin fertig. Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!
PS: Alle meine Fotos sind jetzt auf Facebook:
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