Friday, November 4, 2011

Weimar und Buchenwald


Alles fing letztem Freitag beim Mainzer Hauptbahnhof an.  Um 15:15 Uhr vereinigten die Mainzer Middlebury Studenten, unsere Direktorin Heike, ihrer Partner Jürgen und die Tutoren, um die Bahn nach Weimar zu einsteigen!  Schließlich war es legal für mich die Intercity-Züge zu benutzen!  Die Reise dauerte ungefähr drei Stunden, aber es war sehr bequem.  Das Herbstlaub in der Landschaft erinnerte mich an Herbst in Middlebury.  Nach der Ankunft mussten wir nur fünf Minuten nach unserem Hotel in Weimar laufen!  Eine Stunde später, die Wiedervereinigung.  Ich war so froh Pete, Michael und Dan, meine Middlebury Kameraden von Berlin, zu sehen!  Auch bestanden viele Studentinnen aus Wellesley College und ich freute mich ihnen kennenzulernen.  Da wir alle riesigen Hunger hatten, gingen wir nach dem Restaurant Frauentor, bei welchem das Nationaltheater steht.  Es war schwer eine Stunde für das Essen zu warten, aber als es kam, war es super und Middlebury bezahlte die Rechnung!  (Eigentlich entstand das Geld höchstwahrscheinlich von unserem Schulgeld, aber na ja, es fühlte sich als ob es kostenlos war.)  Am bisherigen Abend war ich wach bis 3 Uhr oder so wegen der SÖF (SemesterOffnungFete) in Mainz, so natürlich war ich bereit nach dem Abendessen in der Kneipe zu gehen.  Alec, Emily, Michael, Pete und ich stießen auf Studentenclub Schützengasse und dar genossen wir das lokale Bier, Ehringsdorfer, und eine gute weitschweifige Unterhaltung.                

Dem nächsten Morgen war es sehr leicht für mich um 8 Uhr aufzuwachen, wissend das ein „essen so viel du willst“ Frühstück war hinunter!  Ich probierte alle die Käse und Fleisch und hatte noch Platz für Brot und Waffeln.  Es war ein besonderes Vergnügen nach täglichen Supermarktessen.  Studenten bei Middlebury, genieß das Essen bei den Mensas!  Die echte Welt ist nicht so freigebig.  Dann leitete Heike eine schöne Tour durch Weimar.  Sie ist eine wirklich schöne Stadt mit so viel Kultur und Geschichte.  Am Ende der Tour aßen die Kneipe Gruppe plus Ian zusammen in der Altweimarsche Bierstube zum Goethebrunnen.  Auf jeden Fall mein Lieblingsrestaurant in Weimar!  Ich aß eine Thüringerbratwurst mit Kartoffelpüree und Sauerkraut für weniger als fünf Euro!  Ehrlich schmeckte dieses Mittagessen besser als das sehr teureren kleine Portionen Abendessen beim Frauentor.  Danach gingen Pete, Michael, Alec und ich nach den historischen Friedhof, wohin wir die Grabstätte von den Familie Goethe sahen.  Nächste machten wir Pläne die Stadtkirche St. Peter und Paul zu besuchen und Eis zu essen.  Nach der Kirche aßen wir Eis und irgendwie quatschten für drei Stunden, aber es war gut mit Pete und Michael alles nachzuholen.  Für Abendessen trafen wir Ian bei Gasthaus Bratwurstglück’l, wohin das Essen auch ziemlich gut und günstig war.  Das Problem war, dass die Bezahlung unserer Rechnungen zwanzig Minuten dauerten.  Als Ergebnis mussten wir von hauptsächlich dem Hotel nach dem Nationaltheater rennen.  Zum Glück kamen wir pünktlich für Die Zauberflöte.  Wow, die Oper war erstaunlich!  Heike reservierte die zweite Reihe für uns und es war eigentlich mir ein bisschen peinlich, dass ich schwitzte und keine gute Kleidung dabei hatte.  Wenn du ein berufsständisches Orchester, Chor und Theater kombiniert, hast du dann eine Oper, aber sie ist etwas, dass du wirklich in Person erfahren musst.  Vor der Schlafzeit quatschten wir ein bisschen mehr in dem Hotel, dieses Mal mit den Resten den Berliner Studenten und das war bestimmt eine gute Endung des Tages.                    

Am Sonntag besuchten wir Gedenkstätte Buchenwald.  Es war eine düstere, aber wichtige Erfahrung.  Am Anfang schauten wir einen kurzen Film über den Holocaust und das Konzentrationslager Buchenwald an.  Dann leitete Heike eine Tour durch die Gedenkstätte.  Zuerst sahen wir die Ruine von einem Zoo direkt neben den Zäunen des Lagers.  Es ist schwer für mich zu denken, dass die NSDAP Zootieren besser als Menschen behandelte.  Dann besuchten wir das Arrestbau.  In diesem Lagergefängnis wurden die Häftlinge von der NSDAP Soldaten gequält und ermordet.  Als wir den Hof eintraten, sahen wir über die Tür „JEDEM DAS SEINE“.  Dieser Ausdruck ist überhaupt sinnlos hier.  Ein Schicksal von Tod in einem Konzentrationslager?  Niemand, überhaupt niemand verdient das.  Innerhalb der Zäune sahen wir einen Betriebsraum, Krematorium und Leichenkeller in verschiedenen Gebäuden.  Es war total schrecklich.  Noch nicht verstehe ich wie Menschen von so einem Übel gegen andere Menschen geeignet waren.  Nach der Tour besuchte ich allein die Massengräber von dem Sowjet Speziallager 2.  Wenn du es glauben kannst, benutze die Sowjetunion von 1945-50 Buchenwald als ein Schweigelager.  Mehr als 7000 Häftlinge wurden dar gestorben und begraben in den Wälder.  Als Denkmal sind die Gräber jetzt mit metallenen Polen markiert.  Ich weinte. 

Zum Schluss die Hoffnung.  Ich fand das Denkmal in Buchenwald sehr einflussreich.  Es ist ein Metallblech auf dem Boden, nicht länger als fünf Füße und es hat die Namen von verschiedenen Nationalitäten und Rassen.  Man darf dieses Denkmal berühren und man findet, dass es warm ist.  Eigentlich ist es die Körpertemperatur von allen Menschen.  Die Idee ist einfach, aber mächtig.  Wir sind Menschen; wir sind gleich.                   

Es war schwer die Berliner Studenten Abschied zu nehmen.  Das Wochenende war nicht lang genug.  Doch bin ich sicher, dass ich die Berliner Studenten wieder sehen werde.  Als wir zurück nach Frankfurt kam, gab es Probleme mit der Bahn nach Mainz.  Die Lösung: Heike kriegte Taxis für uns.  Oh Middlebury, warum hast du so viel Geld?  Okay, ich bin fertig.  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!

PS: Alle meine Fotos sind jetzt auf Facebook:


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