Friday, December 2, 2011

Das Zollamt und Nikolaus-Tee


Wer würde schätzen, dass ein Paket schwer in Deutschland abzuholen  ist?  Am Dienstag musste ich nach dem Zollamt gehen, um ein Paket von meinem Onkel, Tante, und Cousin zu kriegen.  Wenn nicht, dann würde der Paket zurück nach Amerika geschickt werden.  Toll.  Mit Hilfe von Google Earth lernte ich, dass das Zollamt ganz weit weg von dem Zentrum Mainzs war und sogar ab der Stadtplan für Touristen.  Als Ergebnis war ich bereit für einen Abenteuer!  Mit dem 58 Bus erreichte ich ziemlich leicht die Haltestelle „Straßenbahnen/MVG.“  Dann wusste ich, dass ich Rheinalle finden musste.  Da es keine Schild für Rheinalle gab, laufte ich völlig vorbei die Straße und dann erkannte ich nach ungefähr zehn Minuten, dass ich bestimmt zu weit laufte.  Ich kehrte zurück und nach fünf Minuten sah ich ein Schild mit dem Wort „Zollamt.“  Wunderbar!  Dann folgte ich die entsprechende Straße und letztendlich erreichte ich ein großes Komplex mit vielen Gebäuden.  Ich musste „Gebäude 25“ finden.  Zum Glück sah ich mehr Schildern für das Zollamt, aber sie waren überhaupt nicht klar.  Nochmals lief ich völlig vorbei meinen Zielort, weil die Türen unbescriftet waren (Das Gebäude war ein Bürobau).  Nach einer Runde von Gebäude 25, ging ich durch diese Türen und an der ersten Etage war das Zollamt!  Ich gab meine Quittung zu der Angestellten und sie holte mein Paket ab.  Dann gab sie mir ein Teppichmesser, um mein Paket zu öffnen.  Das war wenig komisch, dachte ich.  Das würde nicht in den USA passieren.  Da drinnen waren Schokolade,  eine Karte und mehr!  Die Angestellte lächelte und sagte „alles klar, danke schön.“  „Bitte schön“ antworte ich und ich war unterwegs.  Leider gab es keine Schilder für Rheinalle.  Deswegen war es wenig schwer den gleichen Weg noch einmal zurückzugehen, aber es klappte schon.  Vielen Dank nochmals Onkel und Tante für das Paket! 

Am Donnerstag aß ich Mittagessen mit Emily.  Wir hatten eine schöne Unterhaltung über unsere Kurse und das Leben in Deutschland.  Ich habe viel Respekt für ihr, weil sie drei Mathematik Kurse auf Deutsch belegt.  Ich freue mich für sie!  Später am Abend ging ich zum Nikolaus-Tee im Alten Mensa.  Es war speziell für Erst- und Zweitsemester Biologie Studenten und „die einmalige Gelegenheit, deine Profs & ihre Fachberieche in einer gemütlichen Runde bei Glühwein, Waffeln und Weihnachtsgebäck kennen zu lernen.“   Wie alle Partys, die ich allein besuche, hatte ich eine Prädiktion.  Zuerst werde ich mich sehr schüchtern fühle, aber nach der Kontaktfrage mit irgendeiner Person/Personen, werde ich überglücklich sein!  So hat das passiert.  Ich trat das Zimmer um 18 Uhr ein und natürlich erkannte ich keine Studenten und nur zwei von den Professoren.  Was soll ich machen?  Dann sah ich eine Schlange für Waffeln und Glühwein.  Ich kriegte Waffeln und Glühwein.  Okay es gibt zahllose Tische, ich sitze einfach irgendwo und gebe mein Bestes freundlich, aber nicht dominierend zu sein.  „Ist hier frei“, fragte ich ein Student, der saß bei einem Tisch, der halbvoll war.  „Ja.“  Toll.  Ich stellte mich vor und wir haben alle einander wenig kennengelernt.  Nächste saßen zwei andere Studenten und ein Professor auf meiner Seite des Tisches.  Sofort war ich der Fokus und das freute mich sehr.  Der Professor sprach wenig über seine Zeit in Standford und die Studenten waren interessiert, dass ich Biologie in Deutschland studierte.  Dann folgte eine faszinierende Unterhaltung über den Zustand von Universitäten in Deutschland.  Sie war eigentlich schwer zu folgen wegen des Tempos und Wortschatzes, aber manche Ideen, die ich verstand, sind das Fehlen von Studentenwohnheimen und Arbeit nach der Uni und immer stärker Spezialisierung.  Toll!  Da die zwei Studenten gingen, hatte ich dann die Gelegenheit mit dem Professor zu unterhalten.  Er studiert Alge und macht vielfältige Forschung (Physiologie, Genetik, usw.)  Ich führte auf den Nacktkiemer, der Alge isst um Photosynthese zu machen.  Er hat dieses Phänomen erklärt und auch sagte er, dass das Grund Hummer rot auch wegen des Essens Algen sind!  Wow!  Letztendlich musste er Heim zu seiner Familie gehen.  Als ich dachte, ich auch gehen würde, plötzlich fängt ein anderer Student mit mir anzusprechen.  Ab und zu sprach er auch mit uns, aber am meisten Zeit mit anderen Studenten beim Tisch.  Er heißt Conrad, und er ist auch in meinem Botanik Kurs!  Ich war sehr überrascht, dass er fragte danach, ob er mir auf Facebook „freunden“ könnte.  Ich stimmte zu.  Ich freute mich darauf, dass er statt ich alles anfing.  Normalerweise muss ich wirklich „überfreundlich“ mit deutschen Studenten sein, sogar eine normale Unterhaltung zu haben.  Schließlich ging ich um 21 Uhr, um einen amerikanischen Freund zu skypen, aber ja, Donnerstag war ein ausgezeichneter Tag!  Danke für Lesen und bis nächstes Mal!

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