Wer würde
schätzen, dass ein Paket schwer in Deutschland abzuholen ist?
Am Dienstag musste ich nach dem Zollamt gehen, um ein Paket von meinem
Onkel, Tante, und Cousin zu kriegen.
Wenn nicht, dann würde der Paket zurück nach Amerika geschickt
werden. Toll. Mit Hilfe von Google Earth lernte ich, dass
das Zollamt ganz weit weg von dem Zentrum Mainzs war und sogar ab der Stadtplan
für Touristen. Als Ergebnis war ich
bereit für einen Abenteuer! Mit dem 58
Bus erreichte ich ziemlich leicht die Haltestelle „Straßenbahnen/MVG.“ Dann wusste ich, dass ich Rheinalle finden
musste. Da es keine Schild für Rheinalle
gab, laufte ich völlig vorbei die Straße und dann erkannte ich nach ungefähr
zehn Minuten, dass ich bestimmt zu weit laufte.
Ich kehrte zurück und nach fünf Minuten sah ich ein Schild mit dem Wort
„Zollamt.“ Wunderbar! Dann folgte ich die entsprechende Straße und
letztendlich erreichte ich ein großes Komplex mit vielen Gebäuden. Ich musste „Gebäude 25“ finden. Zum Glück sah ich mehr Schildern für das
Zollamt, aber sie waren überhaupt nicht klar.
Nochmals lief ich völlig vorbei meinen Zielort, weil die Türen
unbescriftet waren (Das Gebäude war ein Bürobau). Nach einer Runde von Gebäude 25, ging ich
durch diese Türen und an der ersten Etage war das Zollamt! Ich gab meine Quittung zu der Angestellten
und sie holte mein Paket ab. Dann gab
sie mir ein Teppichmesser, um mein Paket zu öffnen. Das war wenig komisch, dachte ich. Das würde nicht in den USA passieren. Da drinnen waren Schokolade, eine Karte und mehr! Die Angestellte lächelte und sagte „alles
klar, danke schön.“ „Bitte schön“
antworte ich und ich war unterwegs.
Leider gab es keine Schilder für Rheinalle. Deswegen war es wenig schwer den gleichen Weg
noch einmal zurückzugehen, aber es klappte schon. Vielen Dank nochmals Onkel und Tante
für das Paket!
Am Donnerstag aß
ich Mittagessen mit Emily. Wir hatten
eine schöne Unterhaltung über unsere Kurse und das Leben in Deutschland. Ich habe viel Respekt für ihr, weil sie drei
Mathematik Kurse auf Deutsch belegt. Ich
freue mich für sie! Später am Abend ging
ich zum Nikolaus-Tee im Alten Mensa. Es
war speziell für Erst- und Zweitsemester Biologie Studenten und „die einmalige
Gelegenheit, deine Profs & ihre Fachberieche in einer gemütlichen Runde bei
Glühwein, Waffeln und Weihnachtsgebäck kennen zu lernen.“ Wie alle Partys, die ich allein besuche,
hatte ich eine Prädiktion. Zuerst werde
ich mich sehr schüchtern fühle, aber nach der Kontaktfrage mit irgendeiner
Person/Personen, werde ich überglücklich sein!
So hat das passiert. Ich trat das
Zimmer um 18 Uhr ein und natürlich erkannte ich keine Studenten und nur zwei
von den Professoren. Was soll ich
machen? Dann sah ich eine Schlange für
Waffeln und Glühwein. Ich kriegte
Waffeln und Glühwein. Okay es gibt
zahllose Tische, ich sitze einfach irgendwo und gebe mein Bestes freundlich,
aber nicht dominierend zu sein. „Ist
hier frei“, fragte ich ein Student, der saß bei einem Tisch, der halbvoll
war. „Ja.“ Toll.
Ich stellte mich vor und wir haben alle einander wenig
kennengelernt. Nächste saßen zwei andere
Studenten und ein Professor auf meiner Seite des Tisches. Sofort war ich der Fokus und das freute mich
sehr. Der Professor sprach wenig über
seine Zeit in Standford und die Studenten waren interessiert, dass ich Biologie
in Deutschland studierte. Dann folgte
eine faszinierende Unterhaltung über den Zustand von Universitäten in
Deutschland. Sie war eigentlich schwer
zu folgen wegen des Tempos und Wortschatzes, aber manche Ideen, die ich
verstand, sind das Fehlen von Studentenwohnheimen und Arbeit nach der Uni und
immer stärker Spezialisierung.
Toll! Da die zwei Studenten
gingen, hatte ich dann die Gelegenheit mit dem Professor zu unterhalten. Er studiert Alge und macht vielfältige
Forschung (Physiologie, Genetik, usw.)
Ich führte auf den Nacktkiemer, der Alge isst um Photosynthese zu
machen. Er hat dieses Phänomen erklärt
und auch sagte er, dass das Grund Hummer rot auch wegen des Essens Algen
sind! Wow! Letztendlich musste er Heim zu seiner Familie
gehen. Als ich dachte, ich auch gehen
würde, plötzlich fängt ein anderer Student mit mir anzusprechen. Ab und zu sprach er auch mit uns, aber am
meisten Zeit mit anderen Studenten beim Tisch.
Er heißt Conrad, und er ist auch in meinem Botanik Kurs! Ich war sehr überrascht, dass er fragte
danach, ob er mir auf Facebook „freunden“ könnte. Ich stimmte zu. Ich freute mich darauf, dass er statt ich
alles anfing. Normalerweise muss ich
wirklich „überfreundlich“ mit deutschen Studenten sein, sogar eine normale
Unterhaltung zu haben. Schließlich ging
ich um 21 Uhr, um einen amerikanischen Freund zu skypen, aber ja, Donnerstag
war ein ausgezeichneter Tag! Danke
für Lesen und bis nächstes Mal!
No comments:
Post a Comment