Thursday, March 15, 2012

England!


Von 7. bis 10. März war ich in England, um meine Freunden Ben und Joni zu besuchen! Nach 10 Stunden von Reisen erreichte ich um 13 Uhr endlich Gloucester Green Busbahnhof in Oxford. Ben, ein Freund von meiner Kindheit, traf mich dort und wir gingen zusammen nach The Alternative Tuck Shop, ein Sandwich Laden, um Mittagessen zu kaufen. In der Bibliothek neben St. Catherines College (Catz), das College Bens, holten wir alles nach, als wir unsere Hähnchen Sandwichs aßen. Ich war sehr froh meinen guten Freund zum ersten Mal in sechs Monaten zu sehen! Bevor ich nach Deutschland flog, wollte ich ihn eigentlich im September besuchen, aber das klappte nicht, weil ich lange Wochen für eine Umzugsfirma arbeiten musste. Mindestens war ich froh, dass ich diese Chance Ben zu besuchen hatte. Nach dem Mittagessen musste Ben nach seinem Kurs eilen und ich machte ein Schläfchen in seinem Zimmer. Als Ben zurückkehrte, gab er mir eine Tour von dem Campus. Mit über 20,000 Student/innen und 38 Colleges ist Oxford ziemlich groß. Wir verbrachten die meisten Zeit in Magdalen College, das weltberühmt nicht durch seinen akademischen Ruf wurde, sondern die Harry Potter Filme. Aber natürlich! Ich sah den Ritterhall, in dem die Hogwarts Student/innen Mahle essen. Die Treppe, woher die Ersti Zauberer warten mussten. Und nicht zuletzt die Quidditch Trainingfelder, die direkt neben dem Ritterhall sind. Ich kann mich nur vorstellen, dass alle die Magdalen Student/innen alle die Touristen lieben. Nach so viel Laufen waren Ben und ich durstig, so natürlich suchten wir für ein Pub. Zuerst zeigte Ben mir The Eagle and Child auf, wo JRR Tolkien und CS Lewis oft kamen. Aber Ben empfahl The White Horse, das auch berühmt ist und leckere günstige Ale hat. Dort quatschten wir bis 18 Uhr oder so, wann wir abfuhr, um eine Frage und Antwort Sitzung mit Hatem Seif El Nasr, dem ägyptischen Botschafter nach Großbritannien. Es war sehr interessant seine Perspektive über die neue Regierung im Ägypten und dem veränderlichen Nahost zu hören. Der nächste Teil meiner Reise gefiel mir sehr. Ben und ich kauften Döner von Hassans, ein beliebter Essenwagen, und liefen zurück nach Catz, um das Fußballspiel zwischen Barcelona und Bayer Leverkusen zu sehen. Nie vorher in der Geschichte der Champions League schoss ein Spieler fünf Toren, aber das schaffte Messi diesem Abend. Unglaublich! Besonders weil Bayer Leverkusen keine schlechte Mannschaft ist. Über die Reste der Nacht spielte ich Billarde mit Ben und seinen Freunden und wir schauten einen Film an.          

Am Donnerstag musste Ben arbeiten, so ich hatte die Chance Oxford selbstständig zu erkunden. Zuerst verbrachte ich fast drei Stunden in dem Naturhistorischen Museum. Als Bio-Hauptfach Student fand ich alles faszinierend, aber besonders die Ausstellung über die Evolution. Man könnte die Entwicklung des Genus Homo sehr gut bis Homo sapiens sehen. Im Moment ist mein Lieblingsvorfahre Homo heidelbergensis, weil ich ein Praktikum diesem Sommer in Heidelberg machen werde! Im Moment kenne ich alle die Einzelheiten nicht, aber ich arbeite auf jeden Fall mit einer deutschen PhD Studentin auf dem Projekt: „developing a decision support system for minimally invasive surgery with a special focus on the retroperitoneum“. Tut mir leid, ich habe keine Lust diesen Titel zu übersetzen J. Etwas, das mir auch froh machte, war eine kurze Beschreibung über das Leben Charles Darwins. Wenn man ein Austauschstudent ist, geht die Zeit manchmal sehr langsam. Zehn Monate können wirklich wie eine Ewigkeit fühlen. Aber alles ist in der Perspektiv. Als er nur 22 Jahre alt war, fing Darwin seine Reise rund der Welt auf dem HMS Beagle. Er war nicht wieder in England bis er 27 war! Fünf Jahre später! Ich denke, dass ich für die meisten Leute meines Alters spreche, wenn ich sage, dass ich im Moment überhaupt keine Interesse, eine Reise so lang weg von meinem Land zu machen. Auch gab es kein Skype für Darwin! Ich glaube schon, dass der modernen Weltreisende bestimmt verzogen im Vergleich zu Darwin ist. Aber was ich eigentlich einfach sagen will, ist, dass jetzt denke ich, dass zehn Monate im Europa wirklich nicht so lang ist.

Nach dem naturhistorischen Museum besuchte ich dem Pitt Rivers Anthropologie Museum. Ich dachte, hey, hier ist der perfekte Übergang! Die Menschen entwickelten sich über Milliarden Jahren. Was machten wir in den letzten tausenden Jahren? Doch persönlich fand ich das Museum sehr langweilig. Hier war eine große Kollektion von Sachen, die niemand mehr braucht. Anthropologie ist auf jeden Fall wichtig, aber es interessiert mich einfach nicht. Und auf einem ganzen Stock gab es nur Waffen. Waffen aus jeder Ecke der Welt. Das war doch deprimierend. Nach tausenden Jahren Zivilisation suchen wir immer noch für die Lösungen für die Armut, Krankheit und Ungleichheit. Aber wir wussten immer wie man andere Menschen tötet. Ja, es gibt unglaublich verschiedene Methoden, um andere Menschen zu töten. Schade! Das History of Science Museum war nicht als deprimierend, aber auch langweilig. Es gab zwei Kirchen in der Nähe, St. Michaels Kirche und St. Marys Kirche, aber keiner von beiden waren besonders schön. Zu meiner Überraschung würde Botanik meine Stimmung verbessern! Ich fand den botanischen Garten wirklich schön, sogar vor alles ausblüht! Es war cool durch den Garten zu laufen und verschiedene Sachen aus meinem Botanik Kurs zu erinnern. Mein Lieblingsort war eine Gegend mit Pflanzen, die wesentlich für moderne Medizin sind. Es gab Hülsenfrüchter, die wichtig für die Entwicklung Blutgruppe- Identifizierung waren. Meerträubel, die in Erkältungsmittel benutzt wurde. Und sogar gelbe Narzisse, die für Alzheimers Drogen benutzt wurde. Also doch gibt es Hoffnung für die Menschheit!

Neuer Absatz! Machen Sie keine Sorgen mein Leser, nicht super viel übrig. Donnerstagabend hatte ich Abendessen zum ersten Mal in einem Oxford Speisesaal. Der Speisesaal St Catz ist eine moderne Version, des Ritterhalls in Magdalen. Lange Tischen von Holz, bequeme Beleuchtung und jede Menge von Silberware. Wenn der Meister (ja, für jedes College gibts ein Meister) und seine Kollegen den Saal eintreten, müssen alle die Student/innen stehen und ruhig bleiben. Nicht bis er sagt Benedictus benedicat (May the Blessed One give a blessing) können alle essen. Und niemand kann eigentlich essen, bis Studentkellner und Kellnerinnen die Suppe der Nacht bringt. Dann kommt die Hauptspeise und am Ende Nachtisch. So isst mein Freund Ben Montag bis Freitag. Nicht schlecht! Nach dem Abendessen hatte ich ein zweites Abendessen mit meiner Middlebury Freundin Wenbo in der Stadt. Okay, nicht wirklich Abendessen, Zwiebelscheiben bei McDonalds, aber wir holten alles nach bis Mitternacht oder so. Dann begleite ich Ben und seine Freunden nach einem Club und das machte Spaß. Natürlich schlief ich am Freitag aus.    

Ich machte auch interessante Sachen am Freitag (Ich hoffe, dass Sie meine Post interessant finden!), aber wegen der Zeit erzähle ich jetzt über Samstag und London! Samstagmorgen fuhr ich mit dem Oxford Tube Bus nach London mit Wenbo, weil sie nach dem Stadt auch gehen musste. Es war gut mit ihr weiter zu reden und quatschen. Als ich Victoria Busbahnhof erreichte war es schon 12 Uhr. Ich hatte nur fünf Stunden bis mein Bus nach London-Stansted Flughafen. Deshalb ging ich sofort nach Buckingham Palace, um meine Besichtigung anzufangen. Ich lief auch durch St. James’ Park und sah Westminster Abbey. Beide waren sehr schön. Dann bekam ich den Ruf, den ich erwartete. Joni, mein deutsche Austauschpartner von High School rief mich an! Ich fummelte mit meiner Karte, um genau zu finden, wo ich war. Er sagte, dass wir einfach unten Big Ben in zwanzig Minuten treffen soll. Ich beeilte mich, Big Ben zu erreichen und dort bekam ich ein SMS von Joni. Ich sollte nach einem grünen Fahrrad, silbernen Schutzhelm und schwarzer Jacke Anschau halten. Zehn Minuten später schoss ich ein Foto von einem nahenden Mann auf einem grünen Fahrrad in der Distanz. Joni und ich umarmten uns und begrüßten einander. Ein Teil von mir wollte auf Deutsch mit ihm sprechen, aber wir waren in England, so ich hatte kein Problem mit ihm auf Englisch zu reden. Aber wenn wir uns in Deutschland sehen, dann sollen wir bestimmt auf Deutsch reden. Joni und ich gingen quer der Westminster Brücke und dann Nord entlang der Themse. Die Durchreise war langsam, weil es so viele Touristen und Londoner gab, aber das war okay bei mir. Das Wetter war warm und sonnig und ich war mit Joni, der ich nicht für vier Jahre sah. Es war schön mit ihm alles nachzuholen. Nach dem London Eye erreichten wir die Millennium Brücke (die Brücke, die in Harry Potter zerstört wurde). Dort schoss ein netter Mann ein Foto von Joni und ich, mit St. Pauls Dom in dem Hintergrund. Dann besuchten wir die Tempel Kirche, eine Kirche, die in dem 12. Jahrhundert gebaut wurde. Es war sehr schön hier, weil alles sehr leise war und die Natur bestand. Nächste gingen wir zurück in dem hektischen Treiben von London und sahen die Royal Courts of Justice und dem Campus von London School of Economics, wo Joni jetzt studiert. Ich bin sehr neidig, dass er bei dieser berühmte Schule studiert und allerdings in dem Zentrum von London wohnt! Gar nicht schlecht! Schließlich fanden Joni und ich ein Subway, um Abendessen zu haben und dann musste ich sofort die Tube zurück nach Victoria benutzen. Es wäre schön mehr Zeit mit Joni in London zu verbringen, aber ich bin froh, dass wir einfach einander wiedersehen könnten. Und ich glaube schon, dass wir uns höchstwahrscheinlich wieder in Deutschland sehen werden! Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal! 

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