Endlich! Ich bin
mit dem Wintersemester fertig und jetzt kann ich mein Blog wieder machen!
Ich möchte mit
Rosenmontag anfangen. Rosenmontag passiert jedem Jahr der Montag vor
Aschenmittwoch. In Mainz und Köln in besonders gibt es diesem Tag große Züge
und viele Feierlichkeiten. Emily und ich hatten das Vergnügen dem Zug von
unserer Direkorin Heikes Wohnung. Sie wohnt direkt auf der Zugroute und wir
hatten ein tolles Anblick drei Etagen oben. Der Zug übertraf wirklich alle
meine Erwartungen! Er dauerte ungefähr drei Stunden, aber ich war nie
gelangweilt, weil alle die Teilnehmer in dem Zug so divers waren! Es gab sowohl
große Festwagen wie ein Tanz Party Piratschiff komplett mit einem Whirlpool als
auch die kleine jamaikanische Bobsleigh Mannschaft. (sieh Fotos auf FB). Die
traditionelle Mainzer Prinzengarde und politische Satire. Und am Ende kam
natürlich die Zug-„Ente“. Wirklich eine gute Pause, vor ich ins Lernen für
Botanik für eine Woche springen musste.
Doch geht jetzt
alles wunderbar! Obwohl ich im Moment nicht meine Note für meine
Botanik-Prüfung weiß, glaube ich schon, dass ich bestand. Am wichtigsten ist,
ist das mein „Febmester“ jetzt beginnen kann! Das bedeutet, dass weil ich keine
Kurse im Frühling belege, muss ich noch ein Herbstsemester an Middlebury machen
im 2013. Aber ich bin in keiner Eile, mein Bachelor-Abschluss zu machen.
Deshalb ist die Situation perfekt für mich.
Also heute fuhr
ich nach dem Stadt Worms. Glücklicherweise war die Bahnfahrt eigentlich
kostenlos, weil mein Semesterticket noch gültig ist. Als ich ankam, ging ich
zuerst nach dem Heiligen Sand, der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas.
Es war schwer zu glauben, dass manche Gräbern von Leuten waren, die 1000 Jahre
in der Vergangenheit lebten. Danach versuchte ich den Kaiserdom St. Peter zu
besuchen, aber weil die Zeit nur 9 Uhr war, musste ich eine Stunde warten, bis
er geöffnet würde. Der frühe Vogel fängt den Wurm? Nicht dieses Mal J. Stattdessen sah ich den
Siegfriedbrunnen, Dreifaltigkeitskirche und Rathaus als ich nach dem alten
Stadtmauer ging. Die Mauer war super zu sehen! Es gibt immer noch größere
Partien der Mauer, inklusiv ein sehr kleines Tor, das ich komisch fand. Nächste
versuchte ich die Synagoge in Worms zu besuchen, aber nochmals war ich zu früh.
Mensch! Also jetzt musste ich ohne die Hilfe meiner Karte die Liebfrauenkirche
finden. Ich fand sie bestimmt letzte Nacht auf Google Erde, aber ich war
vorsichtig nichts mein Weg zu verlieren bis ich die Kirche und ihre große
Weinfelder für die berühmte Liebfrauenmilch sah. Die extra Reise lohnte sich
eigentlich nicht, weil ich nur innerhalb die Kirche von dem Haupteingang sehen
könnte. Aber dann ging ich zurück nach der Synagoge und das lohnte sich
bestimmt! Die ursprüngliche Synagogue wurde leider in der Kristallnacht zerstört.
Auf jeden Fall bauten die Stadtbürger Worms die Synagogue wieder nach den
ursprünglichen Plänen. Irgendwie war ich eigentlich nie vorher in einer
Synagogue, so ich trug eine Kippa zum ersten Mal. Ich fühlte mich gleichzeitig
froh und traurig als ich ein Holocaust Denkmal von direkt nach dem Krieg
innerhalb der Synagogue sah. Einerseits kann man sehen, dass manche Namen
gelöscht wurden, weil diese Stadtbürger Worms eigentlich überlebten. Andererseits
gibt es auch neue Namen, weil diese Opfer nur später entdeckt wurden. Das Ziel
ist letztentlich jede Name von jedem Holocaustopfer aus Worms zu finden. Außerhalb
der Synagogue gibt es ein faszinierendes unterirdisches Ritualbad von 1186. Das
war einfach toll für mich beim Zufall zu entdecken.
Okay, neuer
Absatz J. Nach der
Synagogue besuchte ich Ludwigsplatz, Martinskirche und das 118er Denkmal. Alle
sehr schön. Dann war es Zeit das berühmtes Lutherdenkmal zu sehen, das größte
Reformation Denkmal auf der Erde! Wer machte die Forschung, um das zu
entdecken? Keine Ahnung, aber bestimmt gutes Material für eine Bröschure! So
viel für ein Mann, der eigentlich nur zehn Tage in Worms verbrachte. Aber Luther
machte schon viel in diesen zehn Tagen. Im heutigen Heylshofpark kann man
stehen, wo Luther im Jahr 1521 vor dem Reichstag stand als er absagte, seine
Schriften zu ablehnen. Hmm, ich habe eigentlich nicht bis jetzt gedacht eigentlich
auf dem Schild zu stehen, schade. Ein Foto ist gut genug für mich!
Schließlich
besuchte ich den Dom St. Peter. Er war eigentlich ähnlich zu dem Mainzer Dom
und bestimmt wert ein Besuch. Allerdings hatte ich eine gute Zeit in Worms und
ich hoffe, dass Sie mindestens ein bißschen Spaß hatten, darüber zu lesen.
Bleiben Sie dran! Ich habe große Pläne in den kommenden Monaten, aber ich
schrieb schon genug für heute J. Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!
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