Friday, March 2, 2012

Rosen und Worms


Endlich! Ich bin mit dem Wintersemester fertig und jetzt kann ich mein Blog wieder machen!
Ich möchte mit Rosenmontag anfangen. Rosenmontag passiert jedem Jahr der Montag vor Aschenmittwoch. In Mainz und Köln in besonders gibt es diesem Tag große Züge und viele Feierlichkeiten. Emily und ich hatten das Vergnügen dem Zug von unserer Direkorin Heikes Wohnung. Sie wohnt direkt auf der Zugroute und wir hatten ein tolles Anblick drei Etagen oben. Der Zug übertraf wirklich alle meine Erwartungen! Er dauerte ungefähr drei Stunden, aber ich war nie gelangweilt, weil alle die Teilnehmer in dem Zug so divers waren! Es gab sowohl große Festwagen wie ein Tanz Party Piratschiff komplett mit einem Whirlpool als auch die kleine jamaikanische Bobsleigh Mannschaft. (sieh Fotos auf FB). Die traditionelle Mainzer Prinzengarde und politische Satire. Und am Ende kam natürlich die Zug-„Ente“. Wirklich eine gute Pause, vor ich ins Lernen für Botanik für eine Woche springen musste.

Doch geht jetzt alles wunderbar! Obwohl ich im Moment nicht meine Note für meine Botanik-Prüfung weiß, glaube ich schon, dass ich bestand. Am wichtigsten ist, ist das mein „Febmester“ jetzt beginnen kann! Das bedeutet, dass weil ich keine Kurse im Frühling belege, muss ich noch ein Herbstsemester an Middlebury machen im 2013. Aber ich bin in keiner Eile, mein Bachelor-Abschluss zu machen. Deshalb ist die Situation perfekt für mich.

Also heute fuhr ich nach dem Stadt Worms. Glücklicherweise war die Bahnfahrt eigentlich kostenlos, weil mein Semesterticket noch gültig ist. Als ich ankam, ging ich zuerst nach dem Heiligen Sand, der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas. Es war schwer zu glauben, dass manche Gräbern von Leuten waren, die 1000 Jahre in der Vergangenheit lebten. Danach versuchte ich den Kaiserdom St. Peter zu besuchen, aber weil die Zeit nur 9 Uhr war, musste ich eine Stunde warten, bis er geöffnet würde. Der frühe Vogel fängt den Wurm? Nicht dieses Mal J. Stattdessen sah ich den Siegfriedbrunnen, Dreifaltigkeitskirche und Rathaus als ich nach dem alten Stadtmauer ging. Die Mauer war super zu sehen! Es gibt immer noch größere Partien der Mauer, inklusiv ein sehr kleines Tor, das ich komisch fand. Nächste versuchte ich die Synagoge in Worms zu besuchen, aber nochmals war ich zu früh. Mensch! Also jetzt musste ich ohne die Hilfe meiner Karte die Liebfrauenkirche finden. Ich fand sie bestimmt letzte Nacht auf Google Erde, aber ich war vorsichtig nichts mein Weg zu verlieren bis ich die Kirche und ihre große Weinfelder für die berühmte Liebfrauenmilch sah. Die extra Reise lohnte sich eigentlich nicht, weil ich nur innerhalb die Kirche von dem Haupteingang sehen könnte. Aber dann ging ich zurück nach der Synagoge und das lohnte sich bestimmt! Die ursprüngliche Synagogue wurde leider in der Kristallnacht zerstört. Auf jeden Fall bauten die Stadtbürger Worms die Synagogue wieder nach den ursprünglichen Plänen. Irgendwie war ich eigentlich nie vorher in einer Synagogue, so ich trug eine Kippa zum ersten Mal. Ich fühlte mich gleichzeitig froh und traurig als ich ein Holocaust Denkmal von direkt nach dem Krieg innerhalb der Synagogue sah. Einerseits kann man sehen, dass manche Namen gelöscht wurden, weil diese Stadtbürger Worms eigentlich überlebten. Andererseits gibt es auch neue Namen, weil diese Opfer nur später entdeckt wurden. Das Ziel ist letztentlich jede Name von jedem Holocaustopfer aus Worms zu finden. Außerhalb der Synagogue gibt es ein faszinierendes unterirdisches Ritualbad von 1186. Das war einfach toll für mich beim Zufall zu entdecken.

Okay, neuer Absatz J. Nach der Synagogue besuchte ich Ludwigsplatz, Martinskirche und das 118er Denkmal. Alle sehr schön. Dann war es Zeit das berühmtes Lutherdenkmal zu sehen, das größte Reformation Denkmal auf der Erde! Wer machte die Forschung, um das zu entdecken? Keine Ahnung, aber bestimmt gutes Material für eine Bröschure! So viel für ein Mann, der eigentlich nur zehn Tage in Worms verbrachte. Aber Luther machte schon viel in diesen zehn Tagen. Im heutigen Heylshofpark kann man stehen, wo Luther im Jahr 1521 vor dem Reichstag stand als er absagte, seine Schriften zu ablehnen. Hmm, ich habe eigentlich nicht bis jetzt gedacht eigentlich auf dem Schild zu stehen, schade. Ein Foto ist gut genug für mich!

Schließlich besuchte ich den Dom St. Peter. Er war eigentlich ähnlich zu dem Mainzer Dom und bestimmt wert ein Besuch. Allerdings hatte ich eine gute Zeit in Worms und ich hoffe, dass Sie mindestens ein bißschen Spaß hatten, darüber zu lesen. Bleiben Sie dran! Ich habe große Pläne in den kommenden Monaten, aber ich schrieb schon genug für heute J. Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!     

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