Saturday, December 31, 2011

Amsterdam, Brügge und Paris!


Frohes Neues Jahr!  Von 18. bis 24. Dezember reisten mein Freund Dylan und ich durch Europa!  Es war wirklich eine tolle Zeit!  Nach einer Übernachtung in Köln führen wir mit der Deutschen Bahn nach Amsterdam.  Unsere Jugendherberge war eigentlich auf ein Boot zehn Minuten zum Fuß von Amsterdam Centraal, das AmicitA.  Der Besitzer war super freundlich und das Essen war gut.  Ich würde der AmicitA für Studentreisende sehr empfehlen!  Natürlich hatten wir Hunger nach dem Bahnfahrt, so wir aßen in Cafe Kadijk.  Das Essen war wenig schärfer als was ich zu gewöhnt bin, aber trotzdem sehr lecker!  Dann sahen wir den Horizont der Stadt von dem Dach des Museums NEMO.  Mit dem Sonnenuntergang war es sehr, sehr schön.  Nicht so schön als ich erwartete waren das Oude Kerk (alte Kirche) und Nieuwe Kerk (neue Kirche).  Das Nieuwe Kerk ist eigentlich jetzt ein Museum und Dylan und ich entschied nicht die zehn Euro Eintritt zu spendieren.  Dann umliegend das Oude Kerk ist ironischerweise das berühmte Rotlichtviertel von Amsterdam.  Es war eine Überraschung für mich, wie offenbar Prostitution und auch Drogen in Amsterdam sind, aber dass hat mit ihrer akzeptierende Kultur zu tun.  Die Amsterdamer beschreiben ihre Kultur als gezellig.  Das bedeutet gesellig und keine Sorgen über die Präferenzen anderer Menschen.  Abendessen hatten wir in Maoz, ein vegetarischer Nahost- Schnellimbiss.  Wir schlossen den Tag mit einem Lauf entlang den Kanälen ab. 

Am Montag gingen Dylan und ich zuerst nach dem Van Gogh Museum.  Das Museum war super und superer war, dass ich irgendwie Robbie, meine Mitbewohner von meinem ersten Jahr bei Middlebury sah!  Ich wusste, dass er in Spanien studierte, aber das war eine große Überraschung.  Kleine Welt!  Nach Mittagessen beim Wok to Walk, ein chinesischer Schnellimbiss, gingen Dylan und ich nach dem Anne Frank Haus.  Das war wirklich eine sehr beindruckvolle Erfahrung, weil ich als 13-Jähriger das Tagessbuch Anne Franks in der Schule lies.  Ich werde nie vergessen das Gefühl, als ich durch die Geheimtür hinter dem Bücherschrank passierte, dieselbe, die Anne und ihre Familie und Freunde benutzte.  Na ja, es macht überhaupt kein Spaß, aber jeder Besucher von Amsterdam soll dieses Museum besuchen.  Nächste Dylan und ich bummelten durch Jordaan und aßen Abendessen beim De Keuken Van 1870.  Sehr schneller Dienst und ziemlich günstige Preisen.  Zum Schluss sahen wir den neuen Sherlock Holmes Film in Pathe Kino, ein perfektes Ende unserer Zeit in Amsterdam!

Am 20. Dezember fuhren Dylan und ich von Amsterdam nach Brügge.  Wegen Bahn- Probleme reisten wir nicht bis 16 Uhr an, aber dann hatten wir noch Zeit die Heilig-Blutbasilika, den Markt und am wichtigsten In Bruges IN BRUGES zu sehen.  Ich weiß, erstaunlich J.  Am Mittwochmorgen hatten wir Zeit ein bisschen mehr von Brügge zu sehen: Minnewaterpark, das Groeninge Museum und den Spielplatz von dem Film.  Insgesamt einen guten Besuch, aber mehr als 24 Stunden könnte ich nicht in Brügge verbringen.  Als Colin Farrell sagte Brendan Gleesen: “For two weeks?  In ******* Bruges?  In a room like this?  With you?  No way.“

Von 21. Dezember bis Weihnachtstag waren Dylan und ich in Paris!  Auf jeden Fall die Höhepunkt der Reise!  Es war eine tolle Mischung von Großartigkeit, Schmackhaftigkeit und natürlich Unannehmlichkeiten.  Zuerst erreichten wir Gare du Nord, aber dann die blöde Fahrkartenautomaten würden nur entweder präzises Kleingeld oder europäischer Kreditkarten akzeptieren.  Scheiße!  Was ärgert mich ist, dass auch Bargeld in jedem anderen Bahnhof in Paris akzeptiert wurden und sie gaben Kleingeld zurück!  Dylan und ich musste total Unbekannten fragen, um Bargeld für Kleingeld zu tauschen.  Das war wirklich doof.  Also, zurück zu die gute Sachen.  Dylan und ich erreichte unsere möblierte Wohnung am Rue de Commerce, die ein Kollege meines Vaters uns vermietete und jemand war da uns zu treffen.  Sehr schön.  Danach besuchten wir den Spitz des Eiffelturms und die Arc de Triomphe.  Inzwischen aßen wir bei einem Thai- Restaurant, der okay war.  Was wichtigsten ist, dass man in parisischen Restaurants erkennen muss ist, dass billig 10-20 Euro ist.  Man kann 20-40 Euro für ein mittelmäßiges Restaurant bezahlen und frag nicht was ein „teures“ Restaurant kostet!  Vor wir zurück zu unserem Wohnung zurückkehrte, besuchten wir das Flamme de la Libertie.  Plötzlich erfasste ich, dass in 1997 in der Unterführung  Princess Diana getötet wurde.  Man sieht immer noch Blumen und Fotos von der Prinzessin bei dem Denkmal. 

Am Donnerstag attackierte Dylan und ich das Louvre.  Natürlich gewann das Louvre.  Es gab SO VIEL zu sehen.  Ich las, dass man neun Monaten brauchen würde, jedes Kunstwerk in dem Louvre zu sehen!  Mindestens fand ich einen Weg einer guten Zeit zu haben.  Ich machte eine Schnitzeljagd, in der ich für nur die bekanntesten Werke suchte, so das machte Spaß.  Ab 13 Uhr hatten Dylan und ich genug.  Als Ergebnis gingen wir nach Kootchi, ein afghanisches Restaurant.  Dieses Restaurant war klein und bequem mit sehr, sehr leckerem Essen.  Wenn der Kellner kein Englisch spricht, dann weißt man, dass das Restaurant keine Touristenfalle ist.  Doch muss man hoffen, dass was man wählte gut schmeckt.  Meine Strategie war oft der Plat du Jour zu bestellen und das war immer erfolgreich.  Nach Mittagessen besuchten Dylan und ich das Grande Galerie de l‘Evolution.  Zuerst war Dylan zurückhaltend zu gehen, aber ich überzeugte ihm, dass es könnte Spaß sein.  „Es ist wie ein Tierpark“ sagte ich.  Das Museum war echt toll!  Kinder freundlich und neu renoviert, alle die Organismen sind geordnet jetzt beim Evolution, so für mich als Bio- Hauptfach Student, war das cool.  Dylan war so beindruckt, dass jetzt er ein Wissenschaft Kurs beim Middlebury belegen will.  Das freute mich sehr.  Nach dem Museum liefen Dylan und ich nach dem Pantheon, aber es war leider geschlossen.  Dann begann ein langer Lauf nach dem französischen baskischen Restaurant Chez Gladines.  Wow!  Bestimmt mein Lieblingsrestaurant Paris, sogar besser als Eisgrub-Bräu!  Dylan und ich haben beide das Poulet Basque (Hähnchen mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Weißwein) bestellt und eine Flasche vin blanc (Weißwein) für nur 30 Euro total!  Und das Hähnchen, die Kartoffeln, man bekommt irgendwie Quantität und Qualität.  Nach diesem Abendessen fragte ich mich, warum ich wählte Deutsch statt Französisch in Middle School.  Warum?  Es tut mir echt Leid Deutschland, aber das Essen in Frankreich ist etwas besonders.  Na ja, ich machte mein Wahl.  Stattdessen bin ich festgeklebt mit Schokolade und Bier in Deutschland.  Das Leben ist schwer ;).  Hinweis: Laufen Sie nie von dem Chinesenviertel nach Commerce!  Deine Füße werden dich hassen!

Am Freitag besuchten Dylan und ich das Basilique du Sacre Couer in Montmarte.  Der Anblick von daoben war wirklich, wirklich schön und ich bin froh, dass Dylan und ich hier besuchten.  Auch liefen wir durch Place du Tertre, das berühmt für Künstler, die da malen, ist, und die Cimetiere de Montmarte, ein Friedhof mit vielen berühmten Personen.  Wir liefen nochmals einen langen Weg nach A La Grande Bleue, ein nordafrikanisches Restaurant mit sehr leckeren Essen.  Wir wussten das von Anfang, als der Kellner antwortete, dass er kein Englisch sprach.  Nächste gingen wir nach Luxembourg Garten und der war sehr schön, aber Dylan und ich stimmte zu, auf jeden Fall wahrscheinlich im Sommer schöner.  Dann gingen wir nach dem Pantheon.  Der Besuch war toll, in besonders der Krypta.  Wenn du Student bist, sag dass du Film studierst.  In diesem Fall ist Eintritt frei.  Ich sagte nach mein Film- Genie Freund, dass ich deutsche Literatur studierte (wenig wahr, oder?).  „Fünf Euro bitte.“  Komm schon Pantheon, wirklich?  Danach waren wir beiden sehr müde und entspannen wenig in der Wohnung.  Wir aßen in Apsaras, einem indianischen Restaurant, lecker, aber die Portionen könnten größer sein.  Jedenfalls waren Dylan und ich sehr begeistert, dass den nächsten Tag der Marmottan-Monet Museum nicht bis 11 Uhr öffnete.  Das bedeutet Ausschlafen!

Den perfekten Anfang für Weihnachtseve war eine kleine Bäckerei an der Nord- Ecke von Rue Edmond Roger und Rue des Entrepeneurs, wo ich nur drei Euro für Frühstück verbrachte im Vergleich zu sieben oder acht Euros beim Cafés.  Verdammte Französische Cafés, warum sind sie so teuer!  Das Essen war genauso lecker in der Bäckerei und man wird nicht sofort arm.  Auf dem Weg nach dem Marmottan-Monet Museum sahen Dylan und ich auch die kleinere Version von der Freiheitsstatue.  Der Marmottan-Monet Museum gefällt mir.  Sehr guter Impressionismus ohne die Überwältigkeit von dem Louvre.  Für Mittagessen aßen Dylan und ich Sandwiches beim Ernies, sehr lecker und die Preisen und Quantitäten waren okay.  Endlich probierten Dylan und ich Makronen, wow, kein Wunder, dass sie so beliebt sind!  In dem Nachmittag besuchten Dylan und ich die teuren Einkaufsstraßen Paris.  Ich verstehe gar nicht, wie manche Leute so viel für Kleidung verbringen und ich meine z.B. 70 Euro für ein T-Shirt.  Das ist echt lächerlich.  Wenn man so einen Platz besucht, kann man den Ärger von Bewegungen wie Occupy Wall Street besser verstehen.  Ich bin immer noch Kapitalist, aber wenn ich reich wäre, würde ich 5 Euro für ein T-Shirt verbringen, der genauso gut ist und 65 Euro nach UNICEF schicken.  Ich kann nicht umfassen warum irgendjemand etwas anders machen würde, aber das ist nur meiner Meinung nach.  Total okay bei mir, wenn wir stimme zu, nicht zuzustimmen.  Andererseits könnte man sagen, dass ich Hypokrit bin, weil ich diese große teure Reise machte.  Dazu kann ich nur sagen, dass man irgendwie die richtige Balance finden muss, um andere Menschen zu helfen und das eigenen Leben zu genießen.  Da ich diese Reise machte, fühle ich mich jetzt ergänzt und bereit gute Noten zu kriegen und mit guten Noten, hoffe ich mindestens, dass ich eines Tages viel Wohl in der Welt machen kann.  Mal sehen.  Zum Schluss sahen Dylan und ich auch Eustache Kirche und Centre Pompideu und danach sind wir zurück nach unserer Wohnung gegangen. 

Das Ende?  Noch nicht!  Um 22 Uhr gingen Dylan und ich nach Notre Dame Dom für die Mitternacht Messe!  Das war wirklich, wirklich, wirklich toll!  Es gab so viele Leute da, aber irgendwie fanden Dylan und ich zuerst Stehplätze, dann ein Saaldiener fanden uns Plätze ganz vorne!  Ich erkannte natürlich die verschiedene Teilen die Messe, aber jedenfalls war alles auf Französisch.  Ich gab Dylan Kommentare ab und zu, um die verschiedene Teilen zu erklären.  Universell ist das Merkzeichen von Frieden und das hat Dylan auch gefallen glaube ich schon.  Die Erwachsene und Kinder Chören sangen auch und sie waren sehr gut, wie kann ich das beschreiben, himmlisch.  Als Souveräner bekamen Dylan und ich Ribbons und Programmen. 

Am Weihnachtstag mussten Dylan und ich wieder los nach Mainz.  Zum Glück war eine Bäckerei neben unserer Wohnung offen und da bekamen wir Essen, das wir in einem Park aßen.  Außerdem machten wir die Wohnung sauber.  Als wir Mainz erreichte, schaute ich Dylan die Hauptteilen der Stadt: Schillerplatz, Domplatz und der Rhein.  Danach aßen wir Abendessen in meinem Studentenwohnheim.  Am Montag würden Dylan und ich verschiedene Wege gehen.  Für mehr, sehen Sie meine nächste Post.  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!                 

Sunday, December 11, 2011

Was für eine Woche!


Am Freitag Abend hatte ich Abendessen in der Wohnung von Emily und Claudia!  Diensttuend war auch eine Freundin von Emily und Ians Familie.  Es war eine sehr schöne Zeit.  Um ungefähr 19 Uhr fand ich die Wohnung mit Richtungen von Emily.  Dann gab es eine kurvenreiche Treppe zum obersten Stockwerk.  Bei der Tür war eine lächelnde Emily und hinter ihr Claudia und die andere Freundin.  Als wir für Ians Familie warteten, kochte Emily Pfannengericht.  Es reichte SO GUT, ich könnte nicht warten!  Nächste kam Ians Familie und nach ein bisschen Besuchen fangten wir an zu essen.  Alles hat  geschmeckt und den Nachtisch von Ians Familie war auch sehr lecker.  Während des Abendessens hatten wir eine vielfältige Unterhaltung über alles von Unterschieden zwischen Amerika und Deutschland bis der Mac-PC Debatte.  Es war auch toll die Meinungen von den Deutschen anwesend zu hören.  Um noch einen draufzusetzen kriegte ich Cheddar Chex Mix von Ians Familie!  Vielen Dank nochmals Emily und Claudia für Hosting!            

Am Sonntagnachmittag traf ich mich mit einer Person, die mich nicht für fünfzehn Jahren gesehen hat!  Sie war Dani, eine Freundin von meiner Mutti.  Die beiden lernten einander im Syracuse kennen, als ich viel viel jünger war!  Eigentlich besteht ein komisches Bild, in dem ich küsse ein Sohn von Dani als wir beiden kleinen Kinder waren.  Nach wir einander beim Hauptbahnhof fanden, gingen wir nach Eisgrub-Bräu!  Na ja, woher anders als mein Lieblingsrestaurant in Mainz.  Wir hatten beiden das Wiener Schnitzel und unterhielten  über unsere Interessen, Familien, usw.  Dani hatte viele interessante Geschichte und Gedanke zu erzählen und das gefällt mir.  Danach gab ich ihr eine kleine Stadtführung.  Wir besuchten den Weihnachtsmarkt, den Rhein, Schillerplatz und die Sterne der Satire.  Insgesamt einem schönen Nachmittag!       

Nicht zuletzt habe ich jetzt zwei Praktikum Möglichkeiten für den Frühling!  Letzte Woche fand ich auf dem Internet ein Praktikum im Krankenpflegedienst beim Charite in Berlin.  Ich war sehr begeistert über zwei Gelegenheiten: in einem sehr berühmten deutschen Krankenhaus zu arbeiten und die Hauptstadt Deutschlands zu erfahren.  Ich schickte die Koordinatorin ein Email zu sehen ob dieses Praktikum richtig für mich war.  Nach ein paar Tagen gab es keine Antwort.  Trotzdem bereitete ich eine Bewerbung vor und Montagabend schickte ich sie nach der Koordinatorin.  Am Dienstag bekam ich ein E-mail, in dem ich beauftragt die Koordinatorin anzurufen wurde.  Natürlich war ich sehr begeistert, aber auch sehr beunruhigt.  „Scheiße!  Ich muss mit ihr am Telefon AUF DEUTSCH sprechen?“  „Ich habe keine Chance!“  Aber dann versammelte ich meinen Mut.  „Ich kann vorher ein paar Notizen schreiben“  „Ich kriege einen Platz schon!“  Dann rief ich sie dreimal Dienstagnachmittag an, aber leider könnte ich sie nicht erreichen.  Um 16 Uhr schickte ich sie ein Email, in dem ich erklärte, dass ich um 9:15 am Mittwoch anrufen würde.  Irgendwie schlief ich gut letzte Nacht.  Ich denke, dass ein Lauf rund um Coface Arena hilfreich war.  Auch war ich bestimmt sehr müde und auf jeden Fall Videos von Loriot half mir zu schlafen.  Danach wachte ich früh am Mittwoch auf, um meinen Ruf zu üben.  Um 9:15 rief ich sie an.  „Hallo“ hörte ich.  Sofort sagte ich „Hallo ich heiße Jonathan Brach ich schickte Ihnen ein Bewerbung um einen Praktikumsplatz im Pflegedienst“ bestimmt zu schnell.  Dann fand sie meine Bewerbung und ging an die Arbeit.  War ich ein Medizinstudent?  Nein, aber ich hoffte ein Medizinstudium nach meinem Bachelor in den USA zu machen.  „Können Sie im April anfangen?“  Ich wollte in Aufregung schreien!    In meiner Bewerbung sagte ich, dass ich am 5. März anfangen könnte, obwohl das gerade ohne Pause nach dem Wintersemester ist.  Wir sind mit 2. April- 1. Mai einverstanden.  Ich kann in Chirurgie (meine Alternative war innerliche Medizin) in Berlin-Mitte freiwillig helfen.  Schließlich bekomme ich eine Post mit meinen persönlichen Details 4-6 Wochen vor dem Anfang.  Deswegen habe ich noch Zeit zu absagen, wenn ich meine Meinung ändern.

Ach so, auch habe ich eine Gelegenheit Forschung mit einem Professor an der Uni Mainz zu machen!  Da ich höchstwahrscheinlich Forschung im Sommer mache, würde ich im Moment lieber das Praktikum beim Charite machen.  Na ja, ich spiele mit Gedanken nach Middlebury Medizin zu studieren.  Mal sehen.  Wenn Sie Rat oder Gedanke haben, bitte teilen Sie er mit mir.  Vorerst danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!  (bestimmt im Januar, sagen Sie mir Bescheid wenn Sie in Köln, Amsterdam, Bruges, oder Paris in den nächsten paar Wochen sein werden)           

Friday, December 2, 2011

Das Zollamt und Nikolaus-Tee


Wer würde schätzen, dass ein Paket schwer in Deutschland abzuholen  ist?  Am Dienstag musste ich nach dem Zollamt gehen, um ein Paket von meinem Onkel, Tante, und Cousin zu kriegen.  Wenn nicht, dann würde der Paket zurück nach Amerika geschickt werden.  Toll.  Mit Hilfe von Google Earth lernte ich, dass das Zollamt ganz weit weg von dem Zentrum Mainzs war und sogar ab der Stadtplan für Touristen.  Als Ergebnis war ich bereit für einen Abenteuer!  Mit dem 58 Bus erreichte ich ziemlich leicht die Haltestelle „Straßenbahnen/MVG.“  Dann wusste ich, dass ich Rheinalle finden musste.  Da es keine Schild für Rheinalle gab, laufte ich völlig vorbei die Straße und dann erkannte ich nach ungefähr zehn Minuten, dass ich bestimmt zu weit laufte.  Ich kehrte zurück und nach fünf Minuten sah ich ein Schild mit dem Wort „Zollamt.“  Wunderbar!  Dann folgte ich die entsprechende Straße und letztendlich erreichte ich ein großes Komplex mit vielen Gebäuden.  Ich musste „Gebäude 25“ finden.  Zum Glück sah ich mehr Schildern für das Zollamt, aber sie waren überhaupt nicht klar.  Nochmals lief ich völlig vorbei meinen Zielort, weil die Türen unbescriftet waren (Das Gebäude war ein Bürobau).  Nach einer Runde von Gebäude 25, ging ich durch diese Türen und an der ersten Etage war das Zollamt!  Ich gab meine Quittung zu der Angestellten und sie holte mein Paket ab.  Dann gab sie mir ein Teppichmesser, um mein Paket zu öffnen.  Das war wenig komisch, dachte ich.  Das würde nicht in den USA passieren.  Da drinnen waren Schokolade,  eine Karte und mehr!  Die Angestellte lächelte und sagte „alles klar, danke schön.“  „Bitte schön“ antworte ich und ich war unterwegs.  Leider gab es keine Schilder für Rheinalle.  Deswegen war es wenig schwer den gleichen Weg noch einmal zurückzugehen, aber es klappte schon.  Vielen Dank nochmals Onkel und Tante für das Paket! 

Am Donnerstag aß ich Mittagessen mit Emily.  Wir hatten eine schöne Unterhaltung über unsere Kurse und das Leben in Deutschland.  Ich habe viel Respekt für ihr, weil sie drei Mathematik Kurse auf Deutsch belegt.  Ich freue mich für sie!  Später am Abend ging ich zum Nikolaus-Tee im Alten Mensa.  Es war speziell für Erst- und Zweitsemester Biologie Studenten und „die einmalige Gelegenheit, deine Profs & ihre Fachberieche in einer gemütlichen Runde bei Glühwein, Waffeln und Weihnachtsgebäck kennen zu lernen.“   Wie alle Partys, die ich allein besuche, hatte ich eine Prädiktion.  Zuerst werde ich mich sehr schüchtern fühle, aber nach der Kontaktfrage mit irgendeiner Person/Personen, werde ich überglücklich sein!  So hat das passiert.  Ich trat das Zimmer um 18 Uhr ein und natürlich erkannte ich keine Studenten und nur zwei von den Professoren.  Was soll ich machen?  Dann sah ich eine Schlange für Waffeln und Glühwein.  Ich kriegte Waffeln und Glühwein.  Okay es gibt zahllose Tische, ich sitze einfach irgendwo und gebe mein Bestes freundlich, aber nicht dominierend zu sein.  „Ist hier frei“, fragte ich ein Student, der saß bei einem Tisch, der halbvoll war.  „Ja.“  Toll.  Ich stellte mich vor und wir haben alle einander wenig kennengelernt.  Nächste saßen zwei andere Studenten und ein Professor auf meiner Seite des Tisches.  Sofort war ich der Fokus und das freute mich sehr.  Der Professor sprach wenig über seine Zeit in Standford und die Studenten waren interessiert, dass ich Biologie in Deutschland studierte.  Dann folgte eine faszinierende Unterhaltung über den Zustand von Universitäten in Deutschland.  Sie war eigentlich schwer zu folgen wegen des Tempos und Wortschatzes, aber manche Ideen, die ich verstand, sind das Fehlen von Studentenwohnheimen und Arbeit nach der Uni und immer stärker Spezialisierung.  Toll!  Da die zwei Studenten gingen, hatte ich dann die Gelegenheit mit dem Professor zu unterhalten.  Er studiert Alge und macht vielfältige Forschung (Physiologie, Genetik, usw.)  Ich führte auf den Nacktkiemer, der Alge isst um Photosynthese zu machen.  Er hat dieses Phänomen erklärt und auch sagte er, dass das Grund Hummer rot auch wegen des Essens Algen sind!  Wow!  Letztendlich musste er Heim zu seiner Familie gehen.  Als ich dachte, ich auch gehen würde, plötzlich fängt ein anderer Student mit mir anzusprechen.  Ab und zu sprach er auch mit uns, aber am meisten Zeit mit anderen Studenten beim Tisch.  Er heißt Conrad, und er ist auch in meinem Botanik Kurs!  Ich war sehr überrascht, dass er fragte danach, ob er mir auf Facebook „freunden“ könnte.  Ich stimmte zu.  Ich freute mich darauf, dass er statt ich alles anfing.  Normalerweise muss ich wirklich „überfreundlich“ mit deutschen Studenten sein, sogar eine normale Unterhaltung zu haben.  Schließlich ging ich um 21 Uhr, um einen amerikanischen Freund zu skypen, aber ja, Donnerstag war ein ausgezeichneter Tag!  Danke für Lesen und bis nächstes Mal!

Friday, November 25, 2011

Venedig!

Als ich Italienisch Ausdrücke übte, guckte ich durch meinen Fenster am Flugzeug.  Es war die Alpen!  Dann fühlte sich alles wirklich.  Ich war wahrhaftig auf den Weg nach Venedig!  Ich könnte nicht warten meine Freunden Elliott und Dylan zu sehen!  Nach dem Anflug kaufte ich ein „Rolling Venice“ Karte und drei-Tagen Jugendpass für die öffentlichen Verkehrsmittel.  Ich war total vorbereitet parla inglese? der Hellovenezia Angestellte zu fragen, aber dann hörte ihm mit den Kunden vor mir Englisch sprechen.  Na ja.  Als ich auf Venipedia las, fahrte ich mit Bus #5 nach Piazzale Roma.  Da traf ich mich mit Elliott und nach einer Weile fanden wir auch Dylan!  Wir hatten alle riesiger Hunger; deswegen kriegten wir Abendessen.  Irgendwie waren die Preise nicht so klar.  Die drei Bieren und Vorspeisen waren allein 75 Euro!  Wilkommen nach Venedig, wo alles sehr überteuert ist!  Na ja, das Essen schmeckte gut und ich war so froh nochmals mit Elliott und Dylan zu sein.  Ich sah Dylan sehr oft während der Middlebury Sommerschule, aber wegen des Spracheids könnten wir nicht miteinander sprechen und Dezember war das letzte Mal Elliott und ich zusammen waren.  Die Reste der Nacht bummelten wir in der Stadt.  Ich empfahl, dass wir nach dem Markusplatz gehen.  Auf dem Internet las ich, dass er sehr schön bei Nacht, ohne Touristen ist.  In der Tat war der Markusplatz sehr schön.  Wir freuten uns darauf, der Platz am Samstag auch in dem Tageslicht zu sehen!

„Elliott?“  Keine Antwort.  Dylan und ich waren in unserem Zimmer in Residenza Santa Croce, in dem wir die Haupteinfahrt des Wohnheims nicht sehen könnten.  Nach zwanzig Minuten und vier Elliott-Anrufe durch den Fenster, liefen wir einfach zur Haupteinfaht.  Es war perfektes Timing, weil sofort sahen wir Elliott spazierend entgegen uns.  Für Frühstück aßen wir in einem Cafe, der viel billiger als letzte Nacht war.  Als wir unsere Nutella Crêpes und Kaffees fertig machten, fingen wir Venedig in dem Tageslicht anzuschauen.  Über diese Wochenende, glaube ich schon, dass ich die meisten von Venedig sah.  Zu meiner Überraschung besteht eine „Occupy Venice“ Bewegung.  Anscheinend ist sie nicht super groß.  Elliott sagte, dass eines Tages es zwei Zelte gab und während der Wochenende sahen wir nichts mehr als Schilder.  Wir besuchten die Rialtobrücke.  Sie ist eine Brücke, die viele teuere Läden hat.  Man vergißt eigentlich, dass man auf einer Brücke ist wenn nicht das Canal Granda sieht.  Dann kehrten wir nach Markusplatz zurück.  Da besuchten wir den Markusdom, bestimmt wert ein Besuch wegen der allumfassenden Mosaiken aus Gold.  Auf dem Platz hatte ich eine tolle Fotogelegenheit, als Dylan ein Stück Brot von einer Frau bekam und plötzlich viele neue Vogel-Freunden hat!  Hinterher sahen ein staunenswertes Bild in einer Kirche, und zwar ein Mosaik von zahllosen kleinen Sphären.  Ich werde es nie vergessen!  Nach Mittagessen für unterwegs (Vorray Calzone per favore!) besuchten wir die Kirche Santa Maria della Salute, die am Ende der Pest gebaut wurde.  Sie war hervorragend, aber natürlich keine WCs da.  Zum Glück hat Elliott eine gute Stratigie für WCs.  Einfach etwas billig in einem Cafe kaufe und dann benutz auch das WC da.  Ich muss sagen, dass Fanta besser in Italien schmeckt.  Das Ziel des Tages für Dylan war eine venezianisch Maske zu kaufen.  Wir besuchten eigentlich das Maske-Laden, das Masken für den Film Eyes Wide Shut liefert, aber er kaufte eine Mask letztendlich irgendwo anders.  Danach hatte ich die Gelegenheit Gelato zu probieren.  Ich hatte eine Kugel Pistazie, Banane und Venezia-etwas (es schmeckte gut!).  Wir genossen unsere Genüsse auf San Margeherita Platz.  Nächste besuchten die Kirche San Pantalon.  Da drinnen ist eine unglaublich größe Deckengemälde, einfach toll!  In der Nähe von San Pantalon besuchten wir auch eine interessante Videospiel Ausstellung, die Videospiele als problematisch darstellt.  Nach dem Abendessen sagten Elliott und ich „Auf Wiedersehen“ Dylan.  Eine lustige Geschichte mehr: wir bestellten schon mehr Gelato nach dem Abendessen.  Dann sah Dylan ein Gumbo Gelato in dem gleichen Cafe, wo wir frühstückten.  Deswegen kann man einem Foto von Dylan auf Facebook sehen mit zwei Gelatos und seine Maske in einer Tasche.  Natürlich hatte er eine sehr gute Zeit in Venedig.     
                                           
Am Sonntag erkundeten Elliott und ich zuerst Giudecca, eine südliche Insel von Venedig.  Er wohnt da bis Dezember mit seinen WPI Kommilitonen, um das Projekt venicenoise.org zu machen.  Am Giudecca gibt es ein schöner Parkplatz, der gefällt Elliott, weil es Gras gibt.  Tatsächlich kann man kaum Gras in Venedig finden, so ich kann das verstehen.  Dann besuchten wir San Giorgio Maggiore, eine andere Insel.  Wir planten später zurückzukehren, weil es die berühmte Ausstellung „Ascension“ gab, aber führt nur im Nachmittag aus.  Für Mittagessen aßen wir beide Pizza und dann lauften wir nach Accademia Brücke.  Da der Anblick so schön war, bleibten wir da eine Weile und unterhielten über verschiedene Themen.  Ich war begeistert ein Feuerboot zu sehen!  Man braucht auch Feuerwehrmänner in Venedig, oder?  Interessanterweise waren die grösen Türen von der Kirche Santa Maria della Salute öffnen.  Als Ergebnis besuchten wir diese Kirche nochmals.  Dann brachte Elliott ich zu der Spitze der Insel und da steht eine Statue von einem nackten Jung mit einem Frosch in seinem Hand.  Interessant.  Nächste kehrte Elliott und ich zurück nach San Giorgio Maggiore.  „Ascension“ dauerte ungefähr eine Stunde zu aufwärmen, aber als es fertig ist, sieht man einen riesigen Zyklon von Rauch.  Erstaunlich!  Zurzeit entschieden Elliott und ich durch den „Fischschwanz“ von Venedig, ein Wohnbereich, zu bummeln.  Es war eine gute Pause von dem hektischen Treiben in der Stadt und interessant zu sehen, wo die Venezianer eigentlich wohnen.  Vor dem Abendessen sahen Elliott und ich nach einem Kunstwerk mit Sphären, dieses Mal draussen.  Es erweist sich als, dass der Name des Künstlers Oksana Mas ist.  Ich bin neugierig, was für andere Kunst er schaffte.  Leider war es fast Zeit für mich zu gehen, aber Elliott und ich hatten noch Zeit Cannoli zu haben.  Mmmm, ich liebe Cannoli!  Beim Piazzale Roma umarmten Elliott und ich uns, dann stieg ich Bus #5 ein.  Das Wochenende war vorbei, aber mein Reisen in Europa noch nicht.  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!                 

Friday, November 18, 2011

Fußball, Kunst und Tai Chi


Letztem Samstag spielte ich zum ersten Mal seit ich in Deutschland bin Fußball!  Wenn man sogar ein bisschen über Deutschland weißt, dann weißt man wie beliebt dieser Sport hier ist.  In Amerika träumen viele Jungen (inklusive ich) entweder professionelle Football, Basketball, oder Baseball zu spielen.  In Deutschland ist es sicher zu behaupten, dass die meisten Jungen nur professionelle Fußball zu speilen träumen und dann später, junge Fußballspieler wie Roger Federer (Ja, ich weiß, Schweizer, aber lass mich weitermachen) erkennen eines Tages: „Hey, weißt du?  Ich soll Tennis versuchen.“  Auf jeden Fall hatte ich eine sehr gute Zeit.  Ian und ich könnte entweder einen Bus benutzen oder Moped, um das Spiel in Wiesbaden zu erreichen.  Natürlich wählten wir das Moped!  Wir waren ein bisschen spät, aber es war kein Problem.  Ian trat das deutsche Mannschaft ein und ich das amerikanische.  Als man draufkommen könnte, gewannen die Deutschen 7-1.  Na ja, du solltest sehen, wie froh nach unserem einzigen Tor alle die Amerikaner waren.  Einer meinen Mitspielern schoss ein schönes Tor von ungefähr zehn Metern links von der linken Post, oben rechts des Netzes, geil.  Trotz vielen Beinschmerzes am Sonntag bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung zu spielen.          

Doch am Sonntag hatte ich nichts so viel zu tun.  Deswegen entschied ich einen Gutschein für kostenlosen Eintritt im Landesmuseum Mainz zu benutzen.  Noch einmal, eine gute Entscheidung.  Das Museum hatte ein super Angebot von verschiedenen Kunstwerken.  Es gab Statuen von den Mittelalter, Renaissance Bilder und auch moderne Kunst (z.B. ein Picasso Bild).  Mein Lieblingsbild war eine Darstellung von dem Mainzer Dom in dem 19. Jahrhundert.  Man sieht alte Gebäude wie der Dom, aber es ist schwer wirklich das Alter zu begreifen.  Ein tausend Jahre in der Vergangenheit bauten Menschen ohne moderne Technologie dieses Meisterwerk.  Ich kann mich nur vorstellen, wie gefährlich es war und wie viele Menschen wurden während der Konstruktion verletzt oder getötet.  Doch ist er sehr inspirativ heute, denke ich.  Wie groß kann dein Problem eigentlich sein?  Du musst nicht im Jahr 1000 einen emporragenden Dom bauen!  Erstaunlich!  Außerdem hatte ich die Chance durch eine zwei hundert Jahre alt Bibel zu blättern.  Man musste nur Handschuhe tragen.  Das ist etwas das nicht jeder Tag passiert. 

Ich denke, dass meine Mutti und Professor Russi das Folgende gefallen werden.  Ich belege jetzt einen Tai Chi Kurs, der jeder Mittwoch für eineinhalb Stunden trifft.  Es ist unglaublich wie friedlich es ist.  Der Lehrer sagte am ersten Tag, dass in Tai Chi man Bewegung in Ruhe macht.  Dann kann man versuchen Ruhe in Bewegung zu haben.  Das ist sehr tief, aber gerade erkenne ich einen positiven Einfluss.  Wenn ich mich überwältigt mit Hausaufgaben fühle (in besonders ist es schwer neue Konzepte in Biologie auf Deutsch zu lernen), mache ich ein paar Tai Chi Bewegungen, schließe ich meine Augen, sie öffnen, dann bin ich wieder zurück am Schreibtisch, aber jetzt mit Ruhe.  Nach dem ersten Tai Chi Treffen, fühlte ich mich am ruhigsten seit ich in Deutschland bin.  Das war wirklich ein gutes Gefühl.        

Mit meiner neuentdeckten Ruhe, fliege ich dieses Wochenende nach Venedig!  Da sehe ich Elliott von High School und Dylan von Middlebury!  Danke fürs Lesen und bleiben sie bitte dran!

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Friday, November 11, 2011

Kurse und Sonstiges


Da ich jetzt meine Kurse offiziell wählte, dachte ich, dass ich zuerst ein bisschen darüber sprechen könnte.  Ich fand der perfekte Biologiekurs für mich, und zwar Strukturen und Funktionen: Evolution und Diversität der Pflanzen.  Der Kurs hat zwei Teile: eine Vorlesung, die einmal pro Woche für zwei Stunden trifft und ein Praktikum, das einmal pro Woche für vier Stunden trifft.  Mit sechs Stunden pro Woche plus Hausaufgaben ist es eigentlich nicht so anders von einem Middlebury Biologiekurs und das gefällt mir.  Ehrlich ist die Vorlesung langweilig.  Der Professor präsentiert die Taxonomie von einer Gruppe von Pflanzen und die meisten von 250 Studenten unterhalten miteinander.  Hin und zu sagt der Professor: „Könnten Sie vielleicht ein bisschen ruhiger sein?“  Doch ist das Praktikum sehr gut, finde ich.  Es ist auch groß mit 50 Studenten, aber ein TA besteht für jede 12 Studenten.  Meine TA ist super freundlich und immer bereit mir extra Hilfe zu geben, weil ich nicht immer alles völlig verstand.  Sogar sagte sie, dass vielleicht ich das tägliche Quiz auf Englisch machen könnte, aber ich antwortete, dass das nicht nötig war.  Ich verstehe immer die Frage, manchmal fehlt mir einfach die Antwort.  Na ja, ich muss die blöden lateinischen Namen von den Pflanzen lernen.  Auch macht die Benutzung des Mikroskops echt Spaß.  Mein Lieblingsorganismus von dieser Woche war Gonium, eine Alge, die bewegt sich!  Ich erwartete kaum Bewegung unter einem Mikroskop in einem Botanikkurs zu sehen!  Dann sind Gonium völlig unsichtbar ohne Mikroskop.  Sagte ich, dass ich DNA: The Secret of Life von James Watson (aus dem Unibibliothek!) in meiner Freizeit lese?  Was kann ich sagen, das Leben ist so cool!

Außerdem belege ich den Proseminar Intellektuelle in der BRD und die Middlebury Kulturportfolio.  Meine Proseminar Professorin war nicht da die letzte zwei Wochen; deswegen machten wir fast nichts.  Und das Kulturportfolio ist eine Kollektion von täglichen Einträgen, Projekten und Aufsätzen.  Zusammen erlauben sie Middlebury Studenten kulturell bewusster zu sein und so weit ist die Portfolio erfolgreich in diesem Sinn meiner Meinung nach.            

Letztem Samstag lud Ian alle die Mainzer Middlebury Studenten zu Mittagessen ein.  Emily und ihre Freundin Claudia, Alec und ich fanden einander bei einem Spielplatz und dann gingen wir nach Ians Wohnung.  Ich hatte eine sehr gute Zeit.  Wir haben seine Frau und zwei Kinder kennengelernt, das Essen war ausgezeichnet und er ließ uns sein Moped fahren! 

Mein eigenes Essen wird immer besser und besser.  Jetzt koche ich regelmäßig vier verschiedene Abendessen: Nudeln mit Tomatensaucen, Spätzle mit Pesto, Reis mit Bohnen und Kartoffelpüree mit Bratwurst.  

Schließlich ist heute 11.11.11!  Leider war ich nicht für den Anfang von Saalfastnacht um 11:11 Uhr bei dem Fastnachtsbrunnen, aber ging ich nach meiner Botanik Vorlesung da.  Es war interessant, viele Kostüme, Musikern, Schwellköpfe: eine Vorschau von Februar bin ich sicher.  Morgen spiele ich in einem Freundschaftsspiel mit Ian.  Ich freue mich darauf!  Fußball an einem Samstagmorgen?  DEUTSCHE SCHULE!  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!    

Friday, November 4, 2011

Weimar und Buchenwald


Alles fing letztem Freitag beim Mainzer Hauptbahnhof an.  Um 15:15 Uhr vereinigten die Mainzer Middlebury Studenten, unsere Direktorin Heike, ihrer Partner Jürgen und die Tutoren, um die Bahn nach Weimar zu einsteigen!  Schließlich war es legal für mich die Intercity-Züge zu benutzen!  Die Reise dauerte ungefähr drei Stunden, aber es war sehr bequem.  Das Herbstlaub in der Landschaft erinnerte mich an Herbst in Middlebury.  Nach der Ankunft mussten wir nur fünf Minuten nach unserem Hotel in Weimar laufen!  Eine Stunde später, die Wiedervereinigung.  Ich war so froh Pete, Michael und Dan, meine Middlebury Kameraden von Berlin, zu sehen!  Auch bestanden viele Studentinnen aus Wellesley College und ich freute mich ihnen kennenzulernen.  Da wir alle riesigen Hunger hatten, gingen wir nach dem Restaurant Frauentor, bei welchem das Nationaltheater steht.  Es war schwer eine Stunde für das Essen zu warten, aber als es kam, war es super und Middlebury bezahlte die Rechnung!  (Eigentlich entstand das Geld höchstwahrscheinlich von unserem Schulgeld, aber na ja, es fühlte sich als ob es kostenlos war.)  Am bisherigen Abend war ich wach bis 3 Uhr oder so wegen der SÖF (SemesterOffnungFete) in Mainz, so natürlich war ich bereit nach dem Abendessen in der Kneipe zu gehen.  Alec, Emily, Michael, Pete und ich stießen auf Studentenclub Schützengasse und dar genossen wir das lokale Bier, Ehringsdorfer, und eine gute weitschweifige Unterhaltung.                

Dem nächsten Morgen war es sehr leicht für mich um 8 Uhr aufzuwachen, wissend das ein „essen so viel du willst“ Frühstück war hinunter!  Ich probierte alle die Käse und Fleisch und hatte noch Platz für Brot und Waffeln.  Es war ein besonderes Vergnügen nach täglichen Supermarktessen.  Studenten bei Middlebury, genieß das Essen bei den Mensas!  Die echte Welt ist nicht so freigebig.  Dann leitete Heike eine schöne Tour durch Weimar.  Sie ist eine wirklich schöne Stadt mit so viel Kultur und Geschichte.  Am Ende der Tour aßen die Kneipe Gruppe plus Ian zusammen in der Altweimarsche Bierstube zum Goethebrunnen.  Auf jeden Fall mein Lieblingsrestaurant in Weimar!  Ich aß eine Thüringerbratwurst mit Kartoffelpüree und Sauerkraut für weniger als fünf Euro!  Ehrlich schmeckte dieses Mittagessen besser als das sehr teureren kleine Portionen Abendessen beim Frauentor.  Danach gingen Pete, Michael, Alec und ich nach den historischen Friedhof, wohin wir die Grabstätte von den Familie Goethe sahen.  Nächste machten wir Pläne die Stadtkirche St. Peter und Paul zu besuchen und Eis zu essen.  Nach der Kirche aßen wir Eis und irgendwie quatschten für drei Stunden, aber es war gut mit Pete und Michael alles nachzuholen.  Für Abendessen trafen wir Ian bei Gasthaus Bratwurstglück’l, wohin das Essen auch ziemlich gut und günstig war.  Das Problem war, dass die Bezahlung unserer Rechnungen zwanzig Minuten dauerten.  Als Ergebnis mussten wir von hauptsächlich dem Hotel nach dem Nationaltheater rennen.  Zum Glück kamen wir pünktlich für Die Zauberflöte.  Wow, die Oper war erstaunlich!  Heike reservierte die zweite Reihe für uns und es war eigentlich mir ein bisschen peinlich, dass ich schwitzte und keine gute Kleidung dabei hatte.  Wenn du ein berufsständisches Orchester, Chor und Theater kombiniert, hast du dann eine Oper, aber sie ist etwas, dass du wirklich in Person erfahren musst.  Vor der Schlafzeit quatschten wir ein bisschen mehr in dem Hotel, dieses Mal mit den Resten den Berliner Studenten und das war bestimmt eine gute Endung des Tages.                    

Am Sonntag besuchten wir Gedenkstätte Buchenwald.  Es war eine düstere, aber wichtige Erfahrung.  Am Anfang schauten wir einen kurzen Film über den Holocaust und das Konzentrationslager Buchenwald an.  Dann leitete Heike eine Tour durch die Gedenkstätte.  Zuerst sahen wir die Ruine von einem Zoo direkt neben den Zäunen des Lagers.  Es ist schwer für mich zu denken, dass die NSDAP Zootieren besser als Menschen behandelte.  Dann besuchten wir das Arrestbau.  In diesem Lagergefängnis wurden die Häftlinge von der NSDAP Soldaten gequält und ermordet.  Als wir den Hof eintraten, sahen wir über die Tür „JEDEM DAS SEINE“.  Dieser Ausdruck ist überhaupt sinnlos hier.  Ein Schicksal von Tod in einem Konzentrationslager?  Niemand, überhaupt niemand verdient das.  Innerhalb der Zäune sahen wir einen Betriebsraum, Krematorium und Leichenkeller in verschiedenen Gebäuden.  Es war total schrecklich.  Noch nicht verstehe ich wie Menschen von so einem Übel gegen andere Menschen geeignet waren.  Nach der Tour besuchte ich allein die Massengräber von dem Sowjet Speziallager 2.  Wenn du es glauben kannst, benutze die Sowjetunion von 1945-50 Buchenwald als ein Schweigelager.  Mehr als 7000 Häftlinge wurden dar gestorben und begraben in den Wälder.  Als Denkmal sind die Gräber jetzt mit metallenen Polen markiert.  Ich weinte. 

Zum Schluss die Hoffnung.  Ich fand das Denkmal in Buchenwald sehr einflussreich.  Es ist ein Metallblech auf dem Boden, nicht länger als fünf Füße und es hat die Namen von verschiedenen Nationalitäten und Rassen.  Man darf dieses Denkmal berühren und man findet, dass es warm ist.  Eigentlich ist es die Körpertemperatur von allen Menschen.  Die Idee ist einfach, aber mächtig.  Wir sind Menschen; wir sind gleich.                   

Es war schwer die Berliner Studenten Abschied zu nehmen.  Das Wochenende war nicht lang genug.  Doch bin ich sicher, dass ich die Berliner Studenten wieder sehen werde.  Als wir zurück nach Frankfurt kam, gab es Probleme mit der Bahn nach Mainz.  Die Lösung: Heike kriegte Taxis für uns.  Oh Middlebury, warum hast du so viel Geld?  Okay, ich bin fertig.  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!

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