Von 17. bis 18. März
war ich in Stockholm! Ich besuchte Freunden von meiner Familie, die dort wohnen.
Als ich ungefähr fünf Jahre alt war, lernte ich der Schwede Rickard in Melrose
kennen, der sich selbst vielleicht zwölf Jahre alt war. Er begleitete seine
Mutti Hui, die eine gute Freundin von meiner Mutti ist. Fünfzehn Jahre später
traf ich am Freitagnacht Rickard bei der Stockholm Busstation. Wir könnten
einander glücklicherweise von unseren Facebook Fotos erkennen. Am nächsten Tag
gaben Rickard und seine Freundin Anna mir einen Rundfahrt in Gamla Stan, die
Altstadt von Stockholm. Alle die alten Gebäude dort waren sehr schön, aber auch
anscheinend gefährlich nach Rickard. Ein kleines Feuer und alles könnte schnell
zerstört sein. Deshalb gibt es eine strenge Brandschutzordnung für die Leute
die hier wohnen. Die erste besondere Sehenswürdigkeit war Tyska kyrkan (die deutsche Kirche). Ich war sehr froh, dass ich
Rickard und Anna erzählen könnte, was verschiedene deutsche Beschriftungen hier
bedeuteten. Nächste sahen wir den Platz, wo das Stockholmer Blutbad passierte. Anna
sagte, dass es so viel Blut gab, dass es bergab wie einen Fluss rollte. Gutes
Bild für den Kopf J. In der
Nähe von diesem Platz könnte ich eigentlich Gebäuden auf beiden Seiten einer
Straße gleichzeitig rühren! Diese Straße hieß Mårten Trotzigs Gränd, und war in der Wirklichkeit eine Gasse.
Egal! Ich bin ein Riese! Danach gingen wir nach Kåkbrinken Straße, um einen Runenstein zu sehen. Er war in der Ecke
eines Gebäudes und interessanterweise gab es eine alte Kanone daneben, die
nichts mit dem Runenstein zu tun hat. Oder doch, Touristenattraktion! Was ich
zunächst sah war eine Überraschung, weil alle wissen, dass Schweden in den
meisten Kriegen neutral ist. Doch hat das Land eine starke Armee und man könnte
das sehr gut sehen, sogar in Gamla Stan. Plötzlich kam ein Regiment von
Soldaten mit automatischen Gewehren gleich um die Ecke! Sie waren nur auf
Patrouille, aber alle Menschen hielten und glotzten, als sie durchliefen. Es
gab auch ein ernster Soldat vor dem Stockholmer Schloss, unserer letzte Halt
bevor wir Hui und die Reste der Familie für Mittagessen trafen. Hier hatten wir
einen schönen Anblick von der ganzen Stadt.
Nach dem
Mittagessen gingen Anna, Rickard und ich nach einer Geburtstagsparty für eine
ihre Freundinnen. Aber zuerst besuchten wir kurz dem Stadthaus, wo die
Nobelpreise verliehen wurden. Das heißt alle die Nobelpreise außer dem
Friedensnobelpreis. Ich fragte Anna und Rickard, warum dieser nicht auch in
Stockholm verliehen wurde. Sie sagten, dass Norwegen immer noch ein Teil von
Schweden war, als Alfred Nobel lebte. Deswegen wollte er auch etwas Oslo geben.
Das bedeutet natürlich, dass jeden Jahres ein norwegisches Komitee die
bedeutsame Entscheidung trifft. Und in dem Fall von 2009 zum Beispiel sind die
Schweden nicht immer zufrieden mit dieser Vereinbarung. Kurz danach erreichten
wir das Haus für die Party. Es gab ein St. Patricks Day Thema (i.e. viele grüne
Sachen und viel Bier). Was toll war, war das alle auf Englisch für mich
sprachen und das war eigentlich kein Problem, weil alle die junge Schweden und
Schwedinnen perfektes Englisch sprechen können, auch ohne Aussprache! Wie
lernen sie so gutes Englisch? Interessanterweise amerikanische
Fernsehprogrammen! In dem Abend gingen wir nach noch einer Party bei Rickards
Uni. Dort lernte ich ein Schwede kennen, der klang echt, als ob er
Afroamerikaner war. Ich könnte meine Augen schließen und ich hörte die Stimme
Will Smiths! Ich übertreibe nicht, geh nach Schweden. Dann wirst du auch sehen
;). Die Party ging ziemlich spät so natürlich schliefen Rickard, Anna und ich
den nächsten Tag aus.
Am Sonntag fuhren
Rickard und ich für Mittagessen nach Huis Haus in Järfälla, ein Außenbezirk von
Stockholm. Vor dem Mittagessen liefen Rickard und ich nach Mälaren, eine sehr
große See. Dann als wir wieder in dem Haus war, hatten wir ein leckeres Mahl,
das Hui vorbereitete. Für die nächste paar Stunden hatten Rickard und ich sich
eine Chance zu entspannen, vor einem Abendessen bei einer anderen Familie. Ich
hatte die Chance ein Kettenhemd von Rickard zu anprobieren, das er ganz von
vorne schaffte. Der Prozess dauerte eine Ewigkeit erklärte Rickard, aber war
eigentlich nicht so schwer, weil das Muster ziemlich einfach ist.
Ich möchte jetzt
mit einer lustigen Geschichte und Koinzidenz beenden. Als ich außer dem
Kettenhemd war (ich habe Mitleid für Ritter), gingen Patrik (der Mann von Hui),
Rickard und ich nach dem Haus eines deutschen Freundes von Patrik. Der
Deutscher und seine deutsche Frau waren froh mich kennenzulernen und die Frau
war besonders froh, dass ich auf Deutsch sprechen könnte. Sie stammelte, dass
ihr Deutsch im Moment nicht so gut war, weil sie immer auf Schwedisch hier
spricht. Doch war ihr Deutsch total okay. Dann gaben sie mir zwei große Dosen
von Keksen. „Das ist zu viel, zu viel“ sagte ich, aber die Frau verlangte, dass
ich die Kekse nahm. Dann ging die Frau die Treppe hinauf und die Reste der
Personen sprachen weiter auf Englisch, weil Patrik und Rickard kein Deutsch
sprechen könnten. Kurz vor wir abfuhren, kam die Frau zurück mit einer große
Tüte, die allerseits eine große amerikanische Pfanne war! Ich dankte ihr
nochmals, aber ich wusste, dass ich so eine Tüte nicht in Deutschland benutzen
könnte. Wegen meiner Kleidung ist es wahrscheinlich klar, dass ich kein
Deutscher bin, aber mit dieser Tüte würden alle auch wissen, dass ich 100%
Amerikaner bin! Jetzt die Koinzidenz. Als Rickard und ich am Ende der Nacht wieder
in seiner Wohnung waren, fand Anna auf dem Fernseher Terminator: die Erlösung. Der Film fing schon an, aber wir schauten
ihn trotzdem an und ich könnte sehr leicht alle die Lücken füllen, weil ich nur
die Woche vorher Terminator: die Erlösung
mit Ben in Oxford anschaute. Komisch, oder?
Zusammenfassend
war das Stockholm. Nächstes Mal schreibe ich über Berlin, bleib dran! Danke
fürs Lesen und bis nächstes Mal!