Zuerst und am
wichtigsten suche ich jetzt für ein WG-Zimmer in Berlin. Unten meine Anzeige von wg-gesucht.de:
Hallo! Ich heiße Jonathan, bin 20
und amerikanischer Austauschstudent. Während Aprils mache ich ein Praktikum bei
der Charité. Irgendwann in Mai werde ich irgendwo anders im Deutschland
umziehen, aber das hängt an dem Anfangsdatum eines Sommerpraktikums an. Deshalb
suche ich für ein WG Zimmer zur Zwischenmiete von mitte-März bis mindestens
mitte-Mai in Berlin.
Ein bisschen über mich. Jetzt
studiere ich Biologie und Deutsch an JoGU in Mainz. Ich wollte länger in
Deutschland bleiben, so ich belege keine Kurse im Frühling. Ich finde Essen,
Trinken und Gespräche die drei schönsten Sachen in dem Leben. Auch mag ich
Sport und langsam lerne wie man kocht. Ich würde ein Nicht-Zweck-WG den Vorzug
geben, aber Zweck-WG ist auch okay.
Ich würde mich sehr über
Antworten freuen!
-Jonathan
Also, wenn Sie Kenntnis von einem freien Zimmer in Berlin haben, bitte sagen Sie mir Bescheid! Auch würde ich mich sehr über Rat von Menschen, die schon in Berlin wohnten, freuen.
Letztem Sonntag hatte
ich keine Lust in meinem Zimmer zu arbeiten.
Der Tag vorher arbeitete ich für zahllose Stunden auf meine
Hausarbeit. Deshalb probierte ich für
meinen Kurs mit meiner Direktorin die Aufgabe „Bummeln“ aus! (Fotos auf Facebook) Ich entschied zuerst einfach nach
Schillerplatz zu gehen und da mein Mittagessen zu essen. Zu meiner Überraschung war viel los, obwohl
alle Laden geschlossen waren. Eine
Gruppe von fünf Erwachsene standen und sich unterhalten. Ein Mann schoss ein Foto von dem
Fastnachtsbrunnen. Ein Student setzte
sich, um seine Notizen zu lesen. Ein
Mädchen lief vor ihren Eltern, um einen horizontalen metallen Mast als
Schwebebalken zu benutzen. Auch gab es
viele Leute, die durch den Platz liefen und ein Bus oder Auto alle paar
Minuten.
Als ich fertig
mit meinem Mittagessen war, fing ich an zu erkunden. Ich lief in Richtung des Römertors,
vielleicht könnte ich das finden. Wenn
nicht ist das auch okay, weil ich bummele!
Am Emmerich- Josef Straße sah ich ein Modell von einer Katze oben. Komisch.
Nächste fand ich die die Kellerwerke von der
Mainzer-Achten-Bierbrauerei. Es wurde in
1859 geöffnet, wow! In dem Keller gab es
nichts so viel zu sehen, so ich ging weiter.
An der Terrassenstraße sah ich ein bisschen Graffiti. Mein Lieblingsausdruck war „Stop Work Go
Surf!“ Wo soll ich in Januar eigentlich
in Mainz surfen J? Oben der Straße könnte man sehr schön Sankt
Peter Kirche und die Berge sehen. Danach
fand ich das Römertor. Ich verpasste die
Ruinen fast, weil sie in der Mitte neue Wohnungen sind und unterirdisch! Doch ging ich den gleichen Weg noch einmal
zurück und war so begeistert die Ruinen zu finden! Es ist erstaunlich, dass sie nach 1500 Jahre noch
hier sind! Es gibt auch in dieser Gegend
ein Teil der römischen Stadtmauer, der jetzt inkorporiert in einem neuen
Gebäude. Es ist klar, dass die römische
Geschichte sehr wichtig in Mainz ist. Ich
plante jetzt zurück nach dem Hauptbahnhof zu kehren, aber dann sah ich auf meinen
Weg zu Augustus- Straße einen schönen Park.
Ich muss diesen Park entdecken!
Als Ergebnis lief ich durch den Park und das war sehr schön. Doch war ich jetzt ziemlich weit von dem
Hauptbahnhof. Auf den Stadtplan sah ich
die Universitätsklinken. Ich wusste
schon, dass die Klinken in Richtung der Uni waren. Okay, dann laufe ich weiter! Der Lauf dauerte eine Weile, aber
glücklicherweise fand ich noch mehr römische Ruinen. Ich war so froh, als ich die alte römische
Aquädukte sah. Meine Absicht war
eigentlich nicht so viele römische Ruinen zu besuchen. Das ist einfach was passierte. Ich jogge gern entlang dieser Weg mit den
Aquädukten, so ich wusste, dass ich fast an der Uni war. Als ich endlich mein Zimmer betritt, war ich
wenig müde, aber auf jeden Fall zufrieden mit meiner Erfahrung und
entspannt.
Ich liebe Tai
Chi! Am Mittwoch trat der normale
Lehrer, Oliver, das Zimmer bei, aber etwas war anders. Er trug ein weißes Band auf seinem linken
Arm. Er erzählte uns, dass ein Teilnehmer
seiner Kurse entschlief. (Er
unterrichtet viele Kurse glaube ich, ich bin nicht sicher, ob der Teilnehmer in
meinem Kurs war.) Dann las er einen
Brief von der Schwester des Teilnehmers.
Der Brief war schön. Der
Teilnehmer hatte eine große Leidenschaft für alle Aspekte von Tai Chi. Er wollte eines Tages ein Tai Chi Lehrer zu
sein. Da er eine Herzkrankenheit hatte,
wusste er, dass er vielleicht nicht viel länger leben würde. Er wünschte falls er entschlief, dass alle
ihre Leben weiter leben. Er glaubte in
einem Leben nach dem Tod und deshalb würde immer mit uns sein. Nächste sagte Oliver, dass am Anfang des
Kurses wir meditieren für den Verstorbenen würden. Ich und die andere Teilnehmer standen fest
mit zwei Händen wenig hochgezogen. Dann
fingen er und der Ersatzlehrer von letzter Woche eine sehr fortgeschrittene Tai
Chi Routine gleichzeitig zu machen. Ich
kenne jetzt nur die erste paar Bewegungen, aber bis jeute sah ich nie die ganze
Routine. Es war wirklich das schönste
Ding, das ich je in meinem Leben sah.
Die beiden machen jedem Tag diese Routine, aber sie bewegten sich als ob
sie diese Routine nie wieder machen würde.
So viel Leidenschaft, aber auch so viele Ruhe. Yin und Yang.
Ich werde diese Erfahrung nie vergessen.
Für jetzt ist das
alles. Frohes Chinesisches Neues
Jahr! Danke fürs Lesen und bis nächstes
Mal!
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