Friday, March 2, 2012

Rosen und Worms


Endlich! Ich bin mit dem Wintersemester fertig und jetzt kann ich mein Blog wieder machen!
Ich möchte mit Rosenmontag anfangen. Rosenmontag passiert jedem Jahr der Montag vor Aschenmittwoch. In Mainz und Köln in besonders gibt es diesem Tag große Züge und viele Feierlichkeiten. Emily und ich hatten das Vergnügen dem Zug von unserer Direkorin Heikes Wohnung. Sie wohnt direkt auf der Zugroute und wir hatten ein tolles Anblick drei Etagen oben. Der Zug übertraf wirklich alle meine Erwartungen! Er dauerte ungefähr drei Stunden, aber ich war nie gelangweilt, weil alle die Teilnehmer in dem Zug so divers waren! Es gab sowohl große Festwagen wie ein Tanz Party Piratschiff komplett mit einem Whirlpool als auch die kleine jamaikanische Bobsleigh Mannschaft. (sieh Fotos auf FB). Die traditionelle Mainzer Prinzengarde und politische Satire. Und am Ende kam natürlich die Zug-„Ente“. Wirklich eine gute Pause, vor ich ins Lernen für Botanik für eine Woche springen musste.

Doch geht jetzt alles wunderbar! Obwohl ich im Moment nicht meine Note für meine Botanik-Prüfung weiß, glaube ich schon, dass ich bestand. Am wichtigsten ist, ist das mein „Febmester“ jetzt beginnen kann! Das bedeutet, dass weil ich keine Kurse im Frühling belege, muss ich noch ein Herbstsemester an Middlebury machen im 2013. Aber ich bin in keiner Eile, mein Bachelor-Abschluss zu machen. Deshalb ist die Situation perfekt für mich.

Also heute fuhr ich nach dem Stadt Worms. Glücklicherweise war die Bahnfahrt eigentlich kostenlos, weil mein Semesterticket noch gültig ist. Als ich ankam, ging ich zuerst nach dem Heiligen Sand, der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas. Es war schwer zu glauben, dass manche Gräbern von Leuten waren, die 1000 Jahre in der Vergangenheit lebten. Danach versuchte ich den Kaiserdom St. Peter zu besuchen, aber weil die Zeit nur 9 Uhr war, musste ich eine Stunde warten, bis er geöffnet würde. Der frühe Vogel fängt den Wurm? Nicht dieses Mal J. Stattdessen sah ich den Siegfriedbrunnen, Dreifaltigkeitskirche und Rathaus als ich nach dem alten Stadtmauer ging. Die Mauer war super zu sehen! Es gibt immer noch größere Partien der Mauer, inklusiv ein sehr kleines Tor, das ich komisch fand. Nächste versuchte ich die Synagoge in Worms zu besuchen, aber nochmals war ich zu früh. Mensch! Also jetzt musste ich ohne die Hilfe meiner Karte die Liebfrauenkirche finden. Ich fand sie bestimmt letzte Nacht auf Google Erde, aber ich war vorsichtig nichts mein Weg zu verlieren bis ich die Kirche und ihre große Weinfelder für die berühmte Liebfrauenmilch sah. Die extra Reise lohnte sich eigentlich nicht, weil ich nur innerhalb die Kirche von dem Haupteingang sehen könnte. Aber dann ging ich zurück nach der Synagoge und das lohnte sich bestimmt! Die ursprüngliche Synagogue wurde leider in der Kristallnacht zerstört. Auf jeden Fall bauten die Stadtbürger Worms die Synagogue wieder nach den ursprünglichen Plänen. Irgendwie war ich eigentlich nie vorher in einer Synagogue, so ich trug eine Kippa zum ersten Mal. Ich fühlte mich gleichzeitig froh und traurig als ich ein Holocaust Denkmal von direkt nach dem Krieg innerhalb der Synagogue sah. Einerseits kann man sehen, dass manche Namen gelöscht wurden, weil diese Stadtbürger Worms eigentlich überlebten. Andererseits gibt es auch neue Namen, weil diese Opfer nur später entdeckt wurden. Das Ziel ist letztentlich jede Name von jedem Holocaustopfer aus Worms zu finden. Außerhalb der Synagogue gibt es ein faszinierendes unterirdisches Ritualbad von 1186. Das war einfach toll für mich beim Zufall zu entdecken.

Okay, neuer Absatz J. Nach der Synagogue besuchte ich Ludwigsplatz, Martinskirche und das 118er Denkmal. Alle sehr schön. Dann war es Zeit das berühmtes Lutherdenkmal zu sehen, das größte Reformation Denkmal auf der Erde! Wer machte die Forschung, um das zu entdecken? Keine Ahnung, aber bestimmt gutes Material für eine Bröschure! So viel für ein Mann, der eigentlich nur zehn Tage in Worms verbrachte. Aber Luther machte schon viel in diesen zehn Tagen. Im heutigen Heylshofpark kann man stehen, wo Luther im Jahr 1521 vor dem Reichstag stand als er absagte, seine Schriften zu ablehnen. Hmm, ich habe eigentlich nicht bis jetzt gedacht eigentlich auf dem Schild zu stehen, schade. Ein Foto ist gut genug für mich!

Schließlich besuchte ich den Dom St. Peter. Er war eigentlich ähnlich zu dem Mainzer Dom und bestimmt wert ein Besuch. Allerdings hatte ich eine gute Zeit in Worms und ich hoffe, dass Sie mindestens ein bißschen Spaß hatten, darüber zu lesen. Bleiben Sie dran! Ich habe große Pläne in den kommenden Monaten, aber ich schrieb schon genug für heute J. Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!     

Friday, February 17, 2012

Kurze Aktualisierung


Helau! Frohe Fastnacht! Da ich viele Arbeit in den kommenden Tagen habe, wird diese Post kurz sein.

Diese Woche war die allerletzte Woche meiner Kurse! Ich und ein anderer Student hielten am Montag ein Referat über die Autorin Christa Wolf in meinem Intellektuelle in der BRD Proseminar. Ich machte mich keine Sorgen darüber, weil das Referat nicht in meiner Endnote zählt. Nur ist meine zwölfseitige Hausarbeit ein hundert Prozent meiner Note. Wunderbar, oder?

Am Donnerstag ging ich nach dem Biofachschaft, um alte Kopien von Klausuren abzuholen. Meine Botanik Klausur am 29. Februar wird zweimal in meinem Notendurchschnitt zahlen, weil ich dieses Semesters die Vorlesung und Praktikum hatte. Die Klausur wird nur eine Stunde lang sein und auf einem Computer. Ich werde keine extra Zeit bekommen, obwohl ich Austauschstudent bin. Mindestens habe ich jetzt zwölf Tagen zu lernen, so ich weiß, dass es bestimmt möglich ist, für mich erfolgreich zu sein. Im Moment habe ich sieben Botanik Bücher von dem Bibliothek und viele Zeit zu füllen. Bring it on Pflanzen!

Und heute feierte ich das Ende des Semesters mit Ian, Emily und Claudia in dem Restaurant Thai Express in Mainz. Ian spendierte das Mittagessen für uns, danke Ian! Meine gebratene Reisnudeln mit Hühnerfleisch, Sojakeimen und Nüssen war sehr lecker!

Okay, tut mir leid, dass ich nicht mehr schreiben kann, aber ich soll schlafen. Morgen fange ich an, ernsthaft zu lernen. Danke fürs Lesen! Bis nächstes Mal! (Anfang März) 

Friday, February 10, 2012

Das Superbowl und Sonstiges


Um 3 Uhr Montagmorgen fing diese Woche mit dem Superbowl an! Ich hatte keine Lust das ganze Spiel anzuschauen, aber ich dachte, dass ich das Ende sehen würde. Eine die Mannschaften war meine Patriots, aber natürlich! Na ja, es sollte eine Warnung sein, als das erste Ding ich sah, war eine Tom-Brady-Interception. Es tut mir leid Patriot-Nation, ja, irgendwie brachte ich Unglück mit, als ich das Spiel von Deutschland anzuschauen begann. Es ist schwer zu glauben, dass nur ein Jahr früher ich in Hepburn Lounge in Middlebury für das Superbowl war. Es war der Sonntag vor die erste Woche von Kursen und allen kehrte nach Feb Break nach Middlebury zurück, inklusive Herbst-Austauschstudenten! Ich erinnere mich daran, dass ein Student, der im Herbst in Deutschland studierte, die Lounge eintrat. Seine Freunde waren sehr begeistert ihm zu sehen und fragten ihm danach, wie Deutschland war. Aber er sah nur sehr müde aus und begklagte, dass er noch Arbeit von dem Wintersemester in Deutschland übrig hatte. Dieser Moment half mir zu entschieden, dass ich auch im Frühling in Deutschland bleiben wollte, aber ohne Kurse zu belegen. Und soweit, geht diese Entscheidung gut!

Mein Middlebury Freund Alec ging diese Woche zurück nach Amerika, so ich versuchte auf jeden Fall Zeit mit ihm zu verbringen, vor er am Donnerstag floh. Am Dienstag ging ich nach „Trivia Night“ bei dem Porter House Irish Pub in Mainz mit ihm und andere Freunde von ihm. Das war mein erstes Mal dort und die Erfahrung machte bestimmt Spaß! Die meisten Fragen waren super schwer, wahllose Fragen, die irgendwie alle die anderen Mannschaften wusste. Doch hatten wir Erfolg in dem letzten Rund, dem „Lied-Rund“. Wir wussten eigentlich die meisten Lieder, aber bei dieser Zeit, waren wir zu weit hinterher, um zu gewinnen. Ist aber egal! In der Zeit zwischen Runden spielten wir eine Form von Pictionary und das machte auch Spaß.

Am Mittwoch luden unsere Freundinnen, Emily und Claudia, Alec und ich nach einem Abschiedsabendessen für Alec. Das war schön. Das hausgemachte Essen war sehr lecker. Wir hatten „Tomato Basil Mozzarella Salad,” “Lemon Maple Syrup Sweet Potatoes” und “Honey Chili BBQ Chicken”. Es war eine gute Veränderung von meinen eigenen Essen, das ich jede Nacht zusammenwerfe. Danach hatten wir für Nachtisch Speck-Schokolade von Alec und Gummi-Frösche von mir. Ich aß nie vorher Speck-Schokolade, aber sie schmeckte gut. Ich freue mich, dass ich die Chance sie zu probieren hatte. Zum Schluss spielten wir ein paar Runden von Jungle Speed und Sopio, ein tolles Kartenspiel, das durch Youtube berühmt wurde. Bevor wir wussten, war es Zeit „Auf Wiedersehen“ zu sagen und ich weiß, dass ich bestimmt Alec wieder sehen werde, als ich zurück in Middlebury im Herbst bin.     

Grundsätzlich ist das alles. Ich machte auch diese Woche Vorbereitungen für mein Charite Praktikum. Ich sprach mit meiner Abteilungsleiterin für 30 Sekunden über das Telefon und weiß, dass alles gut auf ihre Seite ist. Na ja, sie hat viel zu tun als Stationsschwester, aber ich mag ein 30 Sekunden Gespräch lieber als ein zehn Minute Interview auf Deutsch! Auch musste ich ein Allgemeinmediziner für eine Untersuchung hier in Mainz besuchen und jetzt habe ich alles, die ich nach der Charite schicken muss. Der Prozess war nur ärgerlich. Ich musste dreimal besuchen! Einmal für die Untersuchung, einmal, um meine Laborwerte abzuholen und einmal zu bezahlen! Blödsinn. Aber ich glaube schon, dass Berlin in April sich lohnen wird! 

Danke fürs Lesen, bleib warm und bis nächstes Mal!    

Friday, February 3, 2012

Abendessen Abendessen


Da ich diese Woche zwei tolle Abendessen hatte, schreibe ich darüber in diesem Post!

Am Mittwoch trafen Alec, Emily und ich bei Ians Haus für Abendessen- der perfekte Weg Februar anzufangen! Nach meinem vier Stunden Botanik Praktikum ging ich direkt nach Ians Haus. Die Anderen waren schon dort und hatten angefangen, Sushi vorzuberteiten. Ich machte mit! Ian und seine Frau Miranda hatten alle die nötigen Zustaten: Reis, Seegras-Bleche, Gemüse, Fisch, Frischkäse usw. Ich machte persönlich (mit Hilfe von Ian) eine „Philadelphia Sushi Roll“ und alle sagten, dass ich gut machte. Wir machten auch „California Rolls“. Als alles fertig war, gingen wir nach dem Esszimmer, um das Sushi zu essen. Zu meiner Überraschung hatten Ian und Miranda auch Muscheln und „Lettuce Wraps“ mit Hähnchen vorbereitet. Natürlich war ich sehr satt am Ende. Wir unterhielten uns während des Abendessens über verschiedene Themen. Eigentlich kehrt Alec nächste Woche zurück nach den USA, um das Frühlingssemester in Middlebury anzufangen, so wir reflektierten sicher über die letzte vier Monaten. Ein Teil von mir will auch nächste Woche nach den USA zurückkehren, aber ein sehr großerer Teil will Berlin für einen Monat erfahren und höchstwarscheinlich mehr von Deutschland und Europa!   Nach dem Abendessen spielten wir ein paar Spiele. Zuerst spielten wir Blokus, ein strategisches Brettspiel inzwischen Tetris und Go. Es machte Spaß, aber leider für Emily und ich war das Spiel einen Kampf von Ian gegen Alec, in dem Ian letztendlich Sieg hatte. Danach war die Höhepunkt für mich: „Jungle Speed“, ein Kartenspiel, in dem man wirklich Geduld und Schnelligkeit braucht. Es ist schwer kurz und auf Deutsch zu erklären, aber es gibt eine ausreichende Wikipedia Artikel darüber (wie immer). Ich hätte gewonnnen mit nur einer Karte übrig, aber dann machte ich einen blöden Fehler und könnte nicht rückgewinnen. Dieses Mal war es Alec gegen Emily am Ende und Alec hatte Sieg. Bei dieser Zeitpunkt war es schon 22 Uhr, so nach Nachtisch brachte Ian uns mit Auto zuhause.

Dann am Donnerstag trafen sich um 19 Uhr fast meine ganze WG für Abendessen- der perfekte Weg Februar fortzusetzen! Dieses Mal kam ich von meinem Tutorium gegenüber der Stadt, aber ich hatte mehr als genug Zeit gebratenen Tofu, Reis und Erbsen vorzubereiten. Da ich um viertel vor die einzige Person in der Küche war, hatte ich Angst, dass niemand anders kommen würde, aber meine Mitbewohnerinnen kamen schon, zuerst Benedicte aus Norwegen und Teresa aus Spanien. Benedicte machte einen großen, leckeren Salat und Teresa machte Pan a la Catalana, ein spanisches Gericht. Dann als alles fertig war, laden wir unsere Mitbewohner/innen ein, gemeinsam zu essen. Eine kam am Anfang und dann kamen zwei mehr nach Sport, so wir hatten eine ziemlich gute Beteiligung. Da Benedicte nur wenig Deutsch weißt, unterhielten wir uns am meisten auf Englisch. Das war eine gute Pause für mich, seit ich normalerweise den ganzen Tag alles auf Deutsch machen. Mein Deutsch wird immer besser, aber ich muss noch über alle die Grammatik und Wörter denken. Auf Englisch sage ich alles reflektorisch. Na ja, das kommt nur von dem Unterschied, dass ich Deutsch jetzt für ungefähr acht Jahre lernte und Englisch fast zwanzig Jahre. Jedenfalls war das Essen gut und das Gespräch besser. Ich denke, wir waren in der Küche mindestens drei Stunden. Ich hörte die neuste Klatscherei über die Uni und ich lernte alle auch besser kennen. Anscheinend gibt es unheimlich viele Partys auf dem Campus, ein richtige „Party-School“ ist die Uni Mainz, aber ich hatte keine Ahnung. Ich versuche nur, alle meine Arbeit vor Ende Februar zu machen. In März kann ich feiern J. Endlich dachten wir, dass wir auch ein bißchen Arbeit vor Freitag machen soll. Zwei gute Abendessen in einer Reihe- ich bin zufriedend.

Jetzt wieder an die Arbeit für mich. Danke für Lesen und bis nächstes Mal!     

Friday, January 27, 2012

Chinesisches Neues Jahr, WG-Abendessen und Friedrich der Größe


Am Samstagabend ging ich nach der Chinesisches Neues Jahr Feier in dem Philosophicum. Sie war sehr schön. Normalerweise gehe ich mit meiner Familie in einem Restaurant oder wir haben eine Party für das Neues Jahr, so ich wollte etwas dafür machen, um die Tradition zu präservieren. Der Eintritt war kostenlos und ich bezahlte nur wenige Euros für leckeres chinesisches Essen. In dem P1 Auditorium, wo ich auch meine Botanik Vorlesung habe, gab es eine Menge von Menschen, die am meisten von der Stadt kamen. Natürlich waren die Meisten auch Chinesen in Deutschland, aber es gab auch viele Deutsche, die sich in der chinesische Kultur interessieren. Ich nahm ein Platz und wenige Minute später, fragte ein Chinese, ungefähr mein Älter, zwei Plätze neben mir etwas auf Chinesisch. Zuerst antwortete ich auf Deutsch, aber dann auf Englisch, weil er kein Deutsch sprach. Seine Frage war, ob der Platz neben mir frei war und sagte ja. Er brauchte den Platz für eine chinesische Freundin und er rückte neben mir. Die Aufführungen hatten noch nicht begonnen, so ich unterhielte für eine Weile mit ihm. Er stammte aus Beijing und war eigentlich ein Gelehrter an der Uni für ein Jahr. Er studierte etwas mit Mineralen und Vogeln, ich verstand nicht ganz. Da ich leider nur ein paar Wörter auf Chinesisch kenne, erklärte ihm während der Aufführungen die Teilen, die nur auf Chinesisch war. Zum Beispiel übersetzte er die Hauptideen eines Sketches. Aber meine Lieblingsaufführung war auf Chinesisch und auf Deutsch. Kinder von einer Grundschule in der Nähe sangen in Lied, in dem die Tage der Woche zuerst auf Deutsch gesagt wurde und dann auf Chinesisch. Sehr klug! Es ist immer gut, denke ich, wenn man Musik in der Schule bringen kann, bestimmt mit Fremdsprachen! Zu meiner Überraschung gingen der Chinese und seine Freundin weg früh. Er sagte, dass die Aufführungen langweilig waren. Na ja, die Chinesen sind wie die Deutsche, direkt und ehrlich!

Mittwochabend hatte ich ein schönes Abendessen mit meiner WG. Ich bereitete Teriyaki Hähnchen mit Reis und Brokkoli vor und Diana, eine meiner Mitbewohnerinnen, und ihre Freundinnen bereitete Milchreis vor. Ich denke, dass ich nie vorher Milchreis hatte, aber er hat gut geschmeckt! Als alles fertig war, sagten wir unsere andere Mitbewohner/innen Bescheid. Irgendwie hatten sie keine Zeit etwas vorzubereiten, aber war egal. Es gab viel als genug Essen für alle! Das beste Teil war einfach die Chance Abendessen mit meiner Mitbewohner/innen gemeinsam zu haben. Alle, inklusive ich, sind so geschäftig während der Woche, so es war schön einfach mit allen zu reden und entspannen. Da zwei Mitbewohnerinnen verfehlten und alle eine gute Zeit hatten, versuche ich nächste Woche ein zweites Abendessen zu organisieren!

Am Dienstag (ich weiß, ich verfolge zurück, aber warte mal!) bekam ich einen Brief in der Post von meinem Großvater. Interessanterweise schrieb er den Brief auf Deutsch! Er arbeitete viele Jahre als Chemiker für Xerox, so ich wusste, dass er Deutsch studierte, um wissenschaftliche Texte zu lesen. Damals war Deutsch die universelle wissenschaftliche Sprache, mindestens für Chemie! Mein Großvater hatte einen Wunsch. Er sammelt Briefmarken gern und deshalb, fragte er mich danach, ob ich spezifische Januar deutsche Briefmarken für ihn abholen könnte. Ich dachte, ja, ich bin in Deutschland, ich kenne ein Postamt, dass soll kein Problem sein. Also, am Donnerstag versuchte ich diese Briefmarken abzuholen. Ich trat zum ersten Mal das Postamt in der Nähe von dem Hauptbahnhof ein. Es gab eine ziemlich lange Schlange, aber weil es zehn Angestellten gab, musste ich nur ungefähr zehn Minuten warten. Als ich dran war, schaute ich dem Angestellten den Artikel über den Januar Sonder- briefmarken, der mein Großvater mir schickte. Er fand alle die Briefmarken außer Friedrich der Größe (Er feiert dieses Jahr seinen 300. Geburtstag). Er fragte die neun andere Angestellte: „Hast du ein Friedrich der Größe, hast du Friedrich der Größe“. Leider hatte niemand ein „Friedrich der Größe“. Na ja, mindestens habe ich eine neue Lieblingsfrage auf Deutsch! Aber wann diese Frage zu benutzen. . . hmm. Stattdessen kaufte ich auch die Marke „Winterferien“, die auch besonders für Januar ist, aber war nicht in den Artikel von meinem Großvater. Ich kann nicht warten, diese Briefmarken persönlich meinem Großvater zu geben, wenn ich nach Amerika rückkehre!   

Das ist alles Leute. Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!

Friday, January 20, 2012

WG IN BERLIN GESUCHT (und andere Nachricht)


Zuerst und am wichtigsten suche ich jetzt für ein WG-Zimmer in Berlin.  Unten meine Anzeige von wg-gesucht.de:

Hallo! Ich heiße Jonathan, bin 20 und amerikanischer Austauschstudent. Während Aprils mache ich ein Praktikum bei der Charité. Irgendwann in Mai werde ich irgendwo anders im Deutschland umziehen, aber das hängt an dem Anfangsdatum eines Sommerpraktikums an. Deshalb suche ich für ein WG Zimmer zur Zwischenmiete von mitte-März bis mindestens mitte-Mai in Berlin.

Ein bisschen über mich. Jetzt studiere ich Biologie und Deutsch an JoGU in Mainz. Ich wollte länger in Deutschland bleiben, so ich belege keine Kurse im Frühling. Ich finde Essen, Trinken und Gespräche die drei schönsten Sachen in dem Leben. Auch mag ich Sport und langsam lerne wie man kocht. Ich würde ein Nicht-Zweck-WG den Vorzug geben, aber Zweck-WG ist auch okay.

Ich würde mich sehr über Antworten freuen! 

-Jonathan


Also, wenn Sie Kenntnis von einem freien Zimmer in Berlin haben, bitte sagen Sie mir Bescheid!  Auch würde ich mich sehr über Rat von Menschen, die schon in Berlin wohnten, freuen. 

Letztem Sonntag hatte ich keine Lust in meinem Zimmer zu arbeiten.  Der Tag vorher arbeitete ich für zahllose Stunden auf meine Hausarbeit.  Deshalb probierte ich für meinen Kurs mit meiner Direktorin die Aufgabe „Bummeln“ aus!  (Fotos auf Facebook)  Ich entschied zuerst einfach nach Schillerplatz zu gehen und da mein Mittagessen zu essen.  Zu meiner Überraschung war viel los, obwohl alle Laden geschlossen waren.  Eine Gruppe von fünf Erwachsene standen und sich unterhalten.  Ein Mann schoss ein Foto von dem Fastnachtsbrunnen.  Ein Student setzte sich, um seine Notizen zu lesen.  Ein Mädchen lief vor ihren Eltern, um einen horizontalen metallen Mast als Schwebebalken zu benutzen.  Auch gab es viele Leute, die durch den Platz liefen und ein Bus oder Auto alle paar Minuten. 

Als ich fertig mit meinem Mittagessen war, fing ich an zu erkunden.  Ich lief in Richtung des Römertors, vielleicht könnte ich das finden.  Wenn nicht ist das auch okay, weil ich bummele!  Am Emmerich- Josef Straße sah ich ein Modell von einer Katze oben.  Komisch.  Nächste fand ich die die Kellerwerke von der Mainzer-Achten-Bierbrauerei.  Es wurde in 1859 geöffnet, wow!  In dem Keller gab es nichts so viel zu sehen, so ich ging weiter.  An der Terrassenstraße sah ich ein bisschen Graffiti.  Mein Lieblingsausdruck war „Stop Work Go Surf!“  Wo soll ich in Januar eigentlich in Mainz surfen J?  Oben der Straße könnte man sehr schön Sankt Peter Kirche und die Berge sehen.  Danach fand ich das Römertor.  Ich verpasste die Ruinen fast, weil sie in der Mitte neue Wohnungen sind und unterirdisch!  Doch ging ich den gleichen Weg noch einmal zurück und war so begeistert die Ruinen zu finden!  Es ist erstaunlich, dass sie nach 1500 Jahre noch hier sind!  Es gibt auch in dieser Gegend ein Teil der römischen Stadtmauer, der jetzt inkorporiert in einem neuen Gebäude.  Es ist klar, dass die römische Geschichte sehr wichtig in Mainz ist.  Ich plante jetzt zurück nach dem Hauptbahnhof zu kehren, aber dann sah ich auf meinen Weg zu Augustus- Straße einen schönen Park.  Ich muss diesen Park entdecken!  Als Ergebnis lief ich durch den Park und das war sehr schön.  Doch war ich jetzt ziemlich weit von dem Hauptbahnhof.  Auf den Stadtplan sah ich die Universitätsklinken.  Ich wusste schon, dass die Klinken in Richtung der Uni waren.  Okay, dann laufe ich weiter!  Der Lauf dauerte eine Weile, aber glücklicherweise fand ich noch mehr römische Ruinen.  Ich war so froh, als ich die alte römische Aquädukte sah.  Meine Absicht war eigentlich nicht so viele römische Ruinen zu besuchen.  Das ist einfach was passierte.  Ich jogge gern entlang dieser Weg mit den Aquädukten, so ich wusste, dass ich fast an der Uni war.  Als ich endlich mein Zimmer betritt, war ich wenig müde, aber auf jeden Fall zufrieden mit meiner Erfahrung und entspannt.             

Ich liebe Tai Chi!  Am Mittwoch trat der normale Lehrer, Oliver, das Zimmer bei, aber etwas war anders.  Er trug ein weißes Band auf seinem linken Arm.  Er erzählte uns, dass ein Teilnehmer seiner Kurse entschlief.  (Er unterrichtet viele Kurse glaube ich, ich bin nicht sicher, ob der Teilnehmer in meinem Kurs war.)  Dann las er einen Brief von der Schwester des Teilnehmers.  Der Brief war schön.  Der Teilnehmer hatte eine große Leidenschaft für alle Aspekte von Tai Chi.  Er wollte eines Tages ein Tai Chi Lehrer zu sein.  Da er eine Herzkrankenheit hatte, wusste er, dass er vielleicht nicht viel länger leben würde.  Er wünschte falls er entschlief, dass alle ihre Leben weiter leben.  Er glaubte in einem Leben nach dem Tod und deshalb würde immer mit uns sein.  Nächste sagte Oliver, dass am Anfang des Kurses wir meditieren für den Verstorbenen würden.  Ich und die andere Teilnehmer standen fest mit zwei Händen wenig hochgezogen.  Dann fingen er und der Ersatzlehrer von letzter Woche eine sehr fortgeschrittene Tai Chi Routine gleichzeitig zu machen.  Ich kenne jetzt nur die erste paar Bewegungen, aber bis jeute sah ich nie die ganze Routine.  Es war wirklich das schönste Ding, das ich je in meinem Leben sah.  Die beiden machen jedem Tag diese Routine, aber sie bewegten sich als ob sie diese Routine nie wieder machen würde.  So viel Leidenschaft, aber auch so viele Ruhe.  Yin und Yang.  Ich werde diese Erfahrung nie vergessen.        

Für jetzt ist das alles.  Frohes Chinesisches Neues Jahr!  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!

Friday, January 13, 2012

Wir können es schaffen!


Zu meiner Überraschung gefällt immer mehr mein Botanik- Kurs mir.  Ja, ich weiß, dass Pflanzen wesentliche Organismen auf der Erde sind.  Doch dachte ich nie, dass ich je das Studieren von Pflanzen genießen würde.  Das Praktikum dieses  Mittwochs war zum Thema „Blattbau und Blattstellung.“  Ja wohl!  Ich nötigte mich vorher zu lernen, aber das war bestimmt ärgerlich.  Es gibt so viele Begriffe und Kleinigkeiten, nur für ein bloßes Blatt!  Aber ist ein Blatt wirklich so bloß?  In dem Praktikum bekamen wir fast zu Ende ein Exemplar von Mäusedorn (Ruscus aculeatus).  Unsere Aufgabe war zu finden, was ein Blatt war.  Wenn man Mäusedorn sieht, denkt man, klar hier sind Blätter.  Es gibt viele große Blätter.  Da wir schon lernten, dass ein „Blatt“ wegen des Begriffs eigentlich viele zusammengesetzte Blätter sein kann, war ich misstrauisch.  Jedes große Blatt hatte auch ein Tragblatt.  Tragblätter unterstützen neue Seitenachsen.  Ach so!  Dann ist das große Blatt eigentlich eine Seitenachse!  Was ist denn noch übrig?  Die kleine Blätter neben der Blüte auf dem großen „Blatt“ (Seitenachse)!  Ich riss ein echtes Blatt ab und zeigte es meinem deutschen Nachbarn an.  „Hmm ich weiß nicht“ sagte er.  Genau, so erstaunlich war es!  Nach der Professorin uns die Antwort gab, stimmte er mit mir zu.  Dieser Moment war ein wichtige Selbstvertrauen- Anstieg für mich.  Obwohl ich im fremden Land bin, obwohl Deutsch meine zweite Sprache ist, habe ich mehr Motivation als meine Kommilitonen!  Ich kann diesen Kurs leisten!            

Am Donnerstagabend ging ich nach einer Vorlesung, die „50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika. Kontinuitäten, Transformationen, Herausforderungen“ heißt.  Der Referent war Prof. Thomas Bierschenk aus der Uni Mainz.  Zuerst redete er ein bisschen über die Hintergrund von diesem Zeitraum in Afrika.  Von 1950-70 hatte die Welt nach dem Ende Kolonialisierung vielen Optimismus über die Entwicklung von Afrika.  Doch war dieser Anblick ab 1970 eher pessimistisch.  Aber jetzt seit 2005 gibt es nochmals Optimismus.  Bierschrank sprach über eine neue Investorperspektive, der „Afrikanische Löwe“, ähnlich zu dem „Asiatische Tiger.“  Das Bildungssystem wird langsam immer besser.  Jetzt bekommen 77% von sub- saharan afrikanischen (SSA) Kindern primären Bildung und 27% Sekondären Bildung.  Auch wird immer mehr Eisenbahnwesen in Afrika gebaut werden.  Er zeigte uns eine Karte mit Eisenbahnwesen in Europa und Afrika an.  Es ist wirklich unglaublich wie unentwickelt die Eisenbahnwesen in Afrika sind im Vergleich zu ihren Nachbarn Europa.  Da das Binnenland sehr groß und ohne Grundinfrastruktur ist, ist es wirklich keine Überraschung, dass der Human Development Index noch so tief in SSA ist.  Die Chinesen bauen eigentlich im Moment viele Eisenbahnwesen und andere Infrastruktur  in Afrika.  Das gefiel mir.  Auf jeden Fall haben wir noch viele Arbeit übrig in Afrika, aber gemeinsam können wir einen positiven Eindruck machen!

Heute hatte ich die Chance Mittagessen mit Emily, Alec und Ian, meinen Middlebury Kommilitonen, in dem Campus Restaurant Diwan zu haben.  Mein Döner Sandwich und Gratis- Tee waren nicht schlecht, aber besser war alles mit den anderen nachzuholen.  Alle hatten wunderbare Weihnachtsferien, aber jetzt sind wir wieder an der Arbeit.  Na ja, aber halte durch!  Wir können es schaffen!  Danke fürs Lesen und bis nächstes Mal!

PS- Wenn du Zeit hast, ein sehr gutes PBS Botanik Video von meiner Mutti: http://video.pbs.org/video/1283872815/